Die Bedeutung von Meditation

Es gibt viele Gedanken, Erwartungen, Hoffnungen und Meinungen darüber, was Meditation bedeuten müsste. In Buddhas Zeit, etwa 350 vor Christi, war es hauptsächlich samatha Meditation: innere Ruhe, entstanden durch ein nie abgelenktes Bewusstsein. Diese Achtsamkeit hat noch eine tiefere Bedeutung, nämlich: Unabhängigkeit. Und zwar: der eigene Geist ist Meister über alle Sinneswahrnehmungen:  Auge, Ohr, Haut, Nase, Mund. Und wenn wir unsere Sinneswahrnehmungen meistern, bewältigen wir auch unsere Emotionen, Gedanken und Sprache. Das gibt enorm viel innere Ruhe, Frieden. Und innerer Frieden gibt enorm viel Innenraum für bedingungsloses Mitempfinden für Andere. Das ist der echte Buddha: die innere Natur des eigenen Geistes.

Übung:

mehrere Male pro Tag einige Minuten den eigenen Geist in Ruhe verweilen lassen, das heißt: alle Gedanken, Spannungen, Emotionen nicht fest halten. In diesem Moment sein, ohne gestern oder morgen. Und angenehm ein- und ausatmen.

Einen friedvollen Tag wünsche ich euch.

Sungrab Woeser

Buddhistischer Mönch

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