Die Bedeutung des Geistes

Die eigene Geisteshaltung bestimmt das ganze Leben, wahrscheinlich auch den Tod bzw. die Wiedergeburt. Dazu zählt auf einer Seite die persönliche Einstellung zu bestimmten Dingen (z.B.: wie stehe ich stressigen oder negativen Situationen gegenüber und wie gehe ich damit um, wie geht es mir wenn ich etwas Wünschenswertes nicht bekomme, …), als auch das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes durch Meditation und Innenschau.

Gedanken sind Dinge, die tatsächlich existieren, sich aber noch nicht in der physischen Welt manifestiert haben. Jeder Gedanke hat eine gewisse Energie und diese manifestiert sich in unserem Leben, je mehr Raum wir ihr geben. Gedanken existieren ununterbrochen, kaum ein Gedanke ist vom nächsten getrennt. Außerdem pflanzen sich Gedanken fort, sobald sie einmal „gedacht“ wurden. Sie haben sowohl eine Wirkung auf uns selbst, als auch auf unsere Mitmenschen, teilweise in der Gegenwart, teilweise erst in der Zukunft. Das Zusammenspiel ist sehr komplex und mit derzeitigem Bewusstsein noch nicht nachvollziehbar. Tatsache aber ist, dass Gedanken vom Geist bestimmt, gelenkt und geformt werden und das wiederum formt das gesamte Leben.

Der Alltag vieler Menschen ist oft stressig, unbewusst und unachtsam. Menschen stehen auf, fahren in die Arbeit, essen und schlafen. Bei vielen passiert dieser Tagesablauf quasi schon ganz von alleine. Viele empfinden dabei Stress oder sogar eine Leere und denken dabei pessimistisch, beispielsweise dass ihnen die Arbeit gar keine Freude macht, die Kinder nur anstrengend sind, das Kochen mühsam ist usw. Wenn man jeden Tag jedoch nur ein bisschen an seiner Geisteshaltung arbeitet, den Dingen im Leben etwas positiver gegenüber steht, so kann man das gesamte Leben verändern!

Wenn man mit sich selbst zufrieden ist, ist der Umgang mit den Mitmenschen auch ein besserer, man empfindet Sinnhaftigkeit in seinem Tun (dem Beruf, der Erziehung der Kinder, dem Leben und dem Sinn dahinter…). Man empfindet Freude und Dankbarkeit bei dem, was man macht. Hierbei spielt auch die Achtsamkeit eine bedeutsame Rolle. Denn nur durch achtsames Handeln kann man den wahren Wert jeder Handlung erkennen! Achtsamkeit bedeutet die Kontrolle des Geistes. Sie führt uns in die Gegenwart zurück und lässt unsere Gedanken nicht dauernd zwischen vergangenen und zukünftigen Ereignissen schwanken. Das Hier und Jetzt ist die einzige Zeit, in der wir leben. Vergangenheit und Zukunft existieren nur in unseren Gedanken.
Es liegt an uns selbst, ob wir Situationen, in denen wir uns gerade befinden, nutzen oder ob wir lieber in der Zukunft schwelgen, welche vielleicht gar nicht (zumindest nicht in der Form, in der wir sie uns erträumen) eintreten wird.
Der Geist ist es auch, der uns an vielen Dingen anhaften lässt. Daher sollte man Loslassen von Anhaftungen, Gier, Abneigungen, Wünschen, … Loslassen ermöglicht nicht nur ein äußeres Freiwerden (etwa durch das Loswerden von Gegenständen, die schon lange Zeit unbenutzt in der Wohnung stehen), sondern auch ein inneres Freiwerden durch das Loslassen wiederkehrender Gedanken, Anhaftungen und Einstellungen, die hauptsächlich das Ego befriedigen. Das Anhaften engt den Geist ein, durch das Loslassen werden wir frei.

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