der Affe in mir

Wer kennt ihn nicht, den Affen, der einem ständig im Kopf herum hüpft? Egal, ob beim Essen, Spazieren gehen, Yoga machen oder Meditieren, er ist ständig da. Vor allem, wenn es eigentlich mal etwas ruhiger im Kopf werden sollte und ich nicht von den Beschäftigungen des Alltags abgelenkt bin. Gerade dann, in Momenten der vermeintlichen Ruhe, gibt der Affe Gas und macht mehr ‚Sponpanadeln‘ denn je. Er hüpft von einem Gedanken zum anderen, über zwei weitere wieder zurück und schnappt noch ein paar Eindrücke und Gedanken von hier und von da…
Es scheint mir oft gänzlich unmöglich, tiefe innere Ruhe zu erfahren. Und gerade dann versuche ich umso bestrebter, den Affen zu fassen und gedankenfrei zu werden.

Ajahn Chah sagt dazu: „Wir müssen lernen, mit so einem Wechselgeschehen zu leben. Wenn wir erkennen, dass der Geist halt einfach so ist, sich ständig verändernd… wenn wir erkennen, dass das seiner Natur entspricht, dann werden wir ihn verstehen. Wir müssen erkennen, wenn der Geist Gutes oder Schlechtes denkt und sich dabei fortwährend verändert. Wenn wir diesen Punkt verstehen, dann können wir sogar in Frieden sein, während wir denken. Wenn wir den Affen wirklich verstehen, werden wir nicht selbst zu einem.“

Ajahn Chah, "Erfahrbare Freiheit", S. 41
Dhammapala Verlag 2012
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