gruppierte Sammlung 9.8

Die Familienhausfrau

Aus der Serie Buddhas morderne Lehren.

Es war einmal ein Mönch im Land der Kosala. Er lebte in einem Waldhain aber hatte seit geraumer Zeit recht engen Verkehr zu einer Familie. In dem Hain gab es eine Gottheit, die den Mönch in seinem Fehlverhalten beobachtete. Um ihn wieder in die heilsame Richtung zu führen, nahm die Gottheit die Gestalt der Hausfrau an und fragte als solche den Mönch:

„An den Flussufern, am Marktplatz und in allen Straßen reden die Leute von uns. Warum das?“

Der Möcht antwortete:

„Geschwätz ist widerwärtig, aber ein Eremit muss das aushalten und darf sich davon nicht ablenken lassen. Er wird ja davon nicht verunreinigt.
Wer sich vor dem Wort fürchtet, wie die Windgazelle im Wald, der wird sein Gelübde nicht zur Vollendung führen, den nennt man einen Schwachkopf.“

Sutta 9.8: Die Familienhausfrau aus "Samyutta-Nikaya Die gruppierte Sammlung der Lehrreden des Buddha", S.233 Verlag der Weltreligionen 2013

Lehre im online Palikanon: S.9.8. Die Familienhausfrau – 8. Kulagharaṇī Sutta

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