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Atme in den Bauch

Meinen ersten Yoga Kurs besuchte ich ihn Wien bei Manuela Droblich. Dafür sind wir nach der Arbeit extra mit dem Zug nach Wien gefahren und in der Nacht – ich denke es war der letzte Zug des Tages – wieder nach Hause. Eine der wichtigsten Erfahrungen für mich war es, wie oberflächlich meine Atmung war.

Dass Putzerl natürlicherweise in den Bauch atmen und die Brustatmung erst im Laufe des Lebens antrainiert werde, war für mich ein Spiegel meiner eigenen Unachtsamkeit. Zu dieser Zeit war ich körperlich gut trainiert. Als Manuela uns aufforderte eine Hand auf die Brust und die andere auf den Bauch zu legen um den Atem bewusst spüren zu können, blieb die Hand am Bauch unbewegt.

Die Theorie zum Thema Prana ist mir bis heute nicht wirklich wichtig, da ich mich nicht bewusst empfänglich für deren Wahrnehmung halte. Allerdings habe ich mir schon während dem Kurs vorgenommen, meine Atmung wieder in die ursprüngliche Mechanik zurück zu führen. Ich habe dazu am Morgen, sobald ich das erste Mal daran gedacht hatte, eine Hand auf den Bauch gelegt und die Atmung bewusst dorthin gelenkt. Und wenn mir während des Tages aufgefallen ist, dass ich wieder ins oberflächliche Atmen gefallen bin, wiederholte ich die Prozedur, ohne mich deshalb unter Druck zu setzen.

Ich denke es hat ein Jahr gedauert, bis mir auffiel, dass es mit dem Umgewöhnen längst funktioniert hat. Nur beim Laufen fiel ich wieder in das alte Schema, das hat sich bis heute nicht verändert, ist aber in Ordnung.

Mit den Jahren bemerkte ich erfreut, dass sich durch die Zwerchfellatmung mehr Lebensenergie im Bauch gesammelt hatte. Diese Vorstellung wurde leider von einer Waage – ich wiege mich zeitweise seltener als einmal pro Jahr – zunichte gemacht, ich hatte einfach an der Wampe zugenommen.

Dicker Mönch mit viel Lebensenergie
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