Kaffeekultur

Ich bin kein normaler Kaffeetrinker. Eigentlich würde mir Kakao – oder Gaugau, wie ich seid ich klein bin sage – reichen. Aber mein Schatz hat mich auf den Geschmack gebracht. Seit ein paar Jahren trinke ich meinen Kakao mir etwas weniger als einem Drittel Häferl Kaffee und einer sehr reduzierten Menge Trinkschokoladenpulver und natürlich Reismilch (Reis aus Italien) mit Kalzium und alles Bio- und Fairtrade-besiegelt. Falls jemanden ein guter Name für das Gebräu einfällt, nur her damit.

Einfach Kaffee reicht nicht.

Aber eigentlich möchte ich nicht über meinen verschrobenen Geschmack schreiben, sondern über unsere Art der Zubereitung.

Zunächst mahlen wir die Kaffeebohnen in einer gebraucht-gekauften Kaffeemühle, also per Hand … echt jetzt, alte Schule und ganz frisch. Das geben wir in so eine kleine Teekanne mit einem Sieb zum herunterdrücken. Das spart im Gegensatz zum Filterkaffee den Papierfilter und zu den Kapseln  … naja, alles was daran nicht Kaffee ist. Zu dem Kaffeepulver geben wir eine Gewürzmischung und gießen, wie zu erwarten, kochendes Wasser darüber. Warten, hinunterdrücken, fertig.

Der zurückbleibende Sud kann auf den Kompost gegossen werden. Fast kein Abfall aber köstlicher Geschmack. Jetzt könnte ich noch philosophieren, dass das Wasser am Holzhofen gekocht sein muss und nach dem eingießen 2 3/4 Mal umgerührt werden muss und so Feinheiten, à la japanischer Teezeremonie, aber das muss jeder selbst herausfinden.

Advertisements

Wie ist deine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s