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Gib mir ein Bussi, dann geb‘ ich dir das, sonst nicht.

Wir sind an einem Strandrestaurant bei einer ehemaligen Schottergrube, die jetzt als Badesee genutzt wird. Alles sehr modern und Lifestyle-lastig. Hier trifft sich alles was Rang und Namen in der Südsteiermark hat, zumindest deuten der Flair und die Jaguars und Porsches vor dem Eingang darauf hin.

Ein braun gebrannter Beachboy sitzt mit seiner strohblonden Tochter im angelandeten Baywatch Motorboot und ermahnt sie: „Gib mir ein Bussi, sonst bekommst‘ den Becher nicht!“ Als das kleine Mäderl nach dem begehrten Becher greift, zieht ihn der Vater weg und klärt die kleine über die Konsequenz auf: „Na dann nicht.“ Das Erpresserspiel wiederholt sich, bis der Sunny-Boy die Geduld verliert, dem hilflosen Mädchen einen Kuss aufdrückt und ihr den Becher in die Hand drückt.

Herzlichen Glückwunsch du Arsch. Du lehrst deiner Tochter, dass man – um etwas zu bekommen – einer Authoritätsperson seinen Körper überlassen muss. Wirklich gut durchdacht. 

Was würde auf deinem Demoplakat stehen?

Ich habe diese Frage in diesem Beitrag gelesen und fand sie so ansprechend, dass ich sie in einem Beitrag beantworten möchte. Ich denke zwar, dass Menschen sich mit Catch Phrases nicht bekehren lassen, aber trotzdem könnte so ein kurzes Satzerl im Hinterkopf das Fass zum Überlaufen bringen, damit bei manchen erforderliche Änderungen nicht mehr blockiert werden. 

Tiere wollen leben, nicht gegessen werden!

Menschen sind Säugetiere!

Auch du bist ein Tier!

Auch deine Vorfahren dachten wahrscheinlich, dass Sklaverei OK sei. Denkst du Tiere zu essen sei OK?

Umweltschutz ist wichtig! Überdenke deinen Fleischkonsum.

Blogparade: Eine Liebeserklärung an mich selbst

Inside-trip hat mit http://wp.me/p7nIpb-Yu wieder einen sehr schönen Beitrafg formuliert und ruft damit zu einer Blogparade auf. Cao und ich und einige andere wurden persönlich eingeladen folgende Fragen zu beantworten. 
In Tell me haben wir schon gesehen, wie unterschiedlich die Perspektiven von manchen Bloggern sind und dennoch nachvollziehbar zu denselben Konsequenzen oder Schlussfolgerungen führen. Sehr lesenswert zu vergleichen.

Und es geht los.

Was liebst du an dir?

Puh, was für eine Frage! Früher war immer klar, dass ich meine Augen als das beste an mir sah, weil die Iris – ohne Übertreibung – wunderschön ist. Aber sonst? 

Ein spiritueller Freund, Sungrab, lehrte uns, jemanden zu lieben bedeutet sich zu wünschen, dass dieser uneingeschränkt glücklich sei. Das kann man auch leicht für sich selbst empfinden aber nicht für Teile. Aber mit dieser Frage ist etwas anderes gemeint, nämlich was man besonders gern an sich hat. Pff, keine Ahnung, alles halt, nichts, die Augen.

Wie kultivierst du Selbstliebe im Alltag?

Was verstehe ich überhaupt unter Selbstliebe? Das muss mal geklärt werden. Der Subtitel unserer Seite heißt, ‚Von der Selbstfindung bis zur Egoauflösung‘. Sich selbst zu finden bedeutet meist sich selbst mal anzunehmen wie man ist. Also Illusionen über sich selbst fallen zu lassen und das was man hat einfach mal gelten zu lassen. Ist das nicht schon Selbstliebe? 

Im traditionellem Buddhismus übt man Selbstliebe – genau wie die altruistische Liebe – durch Metta-Meditation. Aber ich finde der erste echte Schritt passiert nicht erst in der formalen Übung, sondern wenn man erkennt, dass man so wie man gerade ist durch viele Einflüsse so geworden ist, durch alles was man so im Leben mit- und durchgemacht hat. Und so ist es jetzt und so geht es weiter und man sitzt durchaus am Entscheidungshebel.

Selbstliebe verstehe ich demnach die Selbstverantwortung anzunehmen und sich dadurch im allgemeinen mit sich im Reinen zu sein. Natürlich passiert immer wieder mal etwas das sowas wie schlechtes Gewissen auslöst. Selbstliebe zu kultivieren bedeutet für mich sich mit dem schlechtem Gewissen zu beschäftigen und zu reflektieren. Und wenn die Situation dann beleuchtet und ggf. Maßnahmen getätigt oder entschieden wurden, dann fühlt man sich wieder mit sich im Reinen. 

Also kurz gesagt kultiviere ich Selbstliebe durch innere Arbeit an mir selbst oder quasi kontinierliche spirituelle Entwicklung.

Wie stellst du es dir zukünftig vor?

Na das ist ein laufender Prozess bis ans Ziel. Ist man im buddh. Sinne erwacht, dann hat man sich soweit entwickelt, dass man nicht mehr an sich arbeiten braucht. Keine Situation wirft dich dann aus der Bahn da man sich intuitiv angemessen verhält, perfekter Einklang mit Allem.

Was machst du an Tagen, an denen so ziemlich alles einfach nur schwer fällt?

Das gehört halt einfach dazu. Annehmen, dass es jetzt mal so ist. Sich freuen versuchen, dass auch das vorbeigehen wird. Und vielleicht auch versuchen die Mitmenschen zu warnen. Das wird überraschend gut angenommen.

Was hast du dir heute Gutes gegönnt?

Einfach mal die Katze streicheln bis sie schläft.

Was war heute dein Kompliment an dich?

Hmm, ich empfinde das eher als Freude an einer gut durchstandenen Situation, also ohne verbaler Expression. 

Heute habe ich mich gefreut, dass ich konstruktive Kritik an einem Kollegen scheinbar angemessen vermitteln konnte. 

Zur Erklärung, eine meiner Aufgaben in der Firma ist es technische Angelegenheiten und Fehler mit weniger erfahrenen Kollegen aufzuarbeiten. Das passiert annähernd ausschließlich über Chat oder Telefonate, hauptsächlich in englischer Sprache und im konkreten Fall mit einem – auf mich arrogant wirkenden – tschechischen Kollegen. Und via Chat bekommt man relativ wenig emotionales Feedback mit. Aber es hat sich gelesen, als hätte er es konstruktiv verstanden und da habe ich mich gefreut.

Was konntest du bereits an dir annehmen?

Boah, wo soll ich anfangen? Die harten Nüsse waren:

  • in meiner Jugend, dass ich trotz meiner Nase gemocht werden kann;
  • dass ich Gefühle eher verbal äußere, anstatt sie zu zeigen;
  • dass ich mich nicht verhalte, wie ich es gelernt habe, dass sich ‚Männer‘ verhalten;
  • dass ich nicht an einen Gott im Sinne eines allmächtigen Schöpfergottes glaube;
  • dass ich das Leben an sich als wertvoller erachte als mein eigenes Leben;
  • dass andere Menschen ihre eigenen Erfahrungen haben und daher ihre eigene gültige Meinung haben;
  • uvm.

Deine Liebeserklärung an dich?

Du bist auf dem rechten Weg für dich.

Was auch immer du gerne teilen möchtest!

Auch du kannst deinem rechten Weg für dich folgen.

Veganes Sommerfest am Neusiedlersee

Die vegane Gesellschaft Österreichs organisierte – soweit ich weiß – solche vegane Sommerfeste nur in den Landeshauptstädten. Jetzt gerade findet es am Strand einer kleinen Ortschaft an der größten Gatschlack… ich meine am größten See Österreichs statt: in Podersdorf am Neusiedlersee.

Da wir das schon vorab wussten, haben wir zwei Nächte am örtlichen Campingplatz reserviert. Der See ist windig – also ein Wind- und Kitesurf-Paradies – und sehr seicht – also sehr Jungfamilien- und Seniorenfreundlich. Wir haben heute eine ältere Dame beobachtet, die mit ihrem Gehstock gemütlich in den  See spaziert ist und nach ca. 50 Metern noch immer nicht bis zur Hüfte im Wasser war.

Heute wurden wir positiv überrascht, weil ein Seerestaurant für dieses Wochenende eine vegane Speisekarte anbietet. Gestern noch haben wir zwei Pizzerien befragt und ’selbstverständlich‘ haben die Ei in Pizza- und Nudelteig. Naja, je nachdem. Dann halt Weckerl mit Aufstrich und Melone am Campingplatz. Heute dafür köstliches Möchtegern-Vleisch Variationen. Brauchen wir nicht oft, aber es ist doch schön mal zu Schlemmen.

Mehrheits-Soziophob?

Ich weiß nicht, ob es das gibt. Aber wenn ich mal in eine Situation komme, wie die auf dem Foto, dann bin ich erstens sprachlos und zweitens will ich nur weg. 

Sicher kann man sich auch eine gute Zeit machen, wenn man da ganz ganz viel versucht weg zu filtern. Aber so ein Haufen an Menschen mit multiplen Problemen im zwischenmenschlichem Verhalten ist echt nicht unser Ding. 

Das permanente Geschrei von Kindern und deren Eltern, die aufgedunsenen Körper der Übertrainierten, die abgemagerten Körper mit angeschmierten Gesichtern der Beauty-Followern, die abgebrannten Körper der Dauercamper, usw. Aber keiner wirkt zufrieden. 

Und so nehme ich es auf allen traditionellen oder konventionellen Massenaufläufen wahr. Unzählig viele Werbeprodukte mit geweckten aber ungestillten Bedürfnissen. 

Der mittlere Weg beim Begleiten des Kindes

Grundsätzlich identifizieren wir unser Verhalten gegenüber dem Hörnchen als Attachment Parenting bzw. bindungsorientierte Erziehung, wobei mir das deutsche Wort Erziehung nicht annähernd so gut gefällt wie das englische Parenting. Im deutschen würde ich bindungsorientierte Begleitung als schönen und passenden Begriff finden.

Man findet da ein paar Bücher und Webseiten sowie viele tolle und authentische Blogs. Es gibt nicht wirklich starre Regeln, sondern genauso wie im Buddhismus, Konsequenzen und Richtlinien, an die man sich halten kann. Oder man befasst sich mit dem Hintergrund und versteht die Sinnhaftigkeit und dann verhält man sich einfach mit dem Wissen im Hinterkopf entsprechend. 

Viele Menschen unserer Generation und derer Eltern sind ja leider mit vielen Ratschlägen, Regeln und Ablenkungen erzogen worden, damit die lieben Eltern recht bald wieder zur Arbeit erscheinen konnten. Da war nicht immer das Ziel, das Beste für das einzelne Kind zu erreichen. Auch wenn man sich Ausreden hat einfallen lassen, die das suggerieren könnten. (Der Klassiker: „Lass sie schreien, davon bekommen sie starke Lungen.“)

Ich sehe eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen westlichem Buddhismus und Attachment Parenting:

  • harte Werte
  • weiche Werte und 
  • ganz viel Einfühlungsvermögen.

Ich möchte das Wort Liebe nicht verwenden, da auch Menschen die ihre Kinder schlagen oft mit Liebe argumentieren. Also versuche ich über dieses schwammig definierte Wort hinaus zu denken.

Ich habe in meinem Leben irgendwann begonnen, Werte zu finden, die mir wichtig sind. Unter anderem sind da die Menschenrechte sehr wichtig. Unter deren Einfluss ist einer meiner harten Werte, den ich von meinen Eltern übernommen habe, das man Kinder nicht schlägt, auch keine ‚Gsunde Watschn‚. Da kann man jetzt sehr viele Begründungen anführen, aber ich halte das mal für selbstverständlich und für mich ist das einfach keine Option. Das ist also ein harter Wert.

Ein weicher Wert ist zum Beispiel rechter Konsum. Ich bemühe mich, wo es möglich ist, bio zu kaufen. Und falls es mal doch zu einer seltenen Ausnahme kommt, weil es auf der Raststätte oder so kein Bio-Brot gibt, dann ist das auch ok. Bei unserem Hörnchen haben wir das erste Jahr noch viel Energie aufgebracht, damit es von Süßigkeiten und dergleichen verschont blieb. Mittlerweile ist es einem weichem Wert gewichen. Wenn wir etwas Süßes essen, kann das Hörnchen auch gerne mitessen. Dadurch kostet es meist nur und ist dann wieder etwas Besseres/Gesünderes.

Wir sind der Meinung, dass man auch mit gutem Beispiel voran gehen muss. Da unsere Kinder uns im Normalfall nachzueifern versuchen, bringt man sie am leichtesten dazu sich gesund zu ernähren, indem man sich selbst gesund ernährt. Uupsi, „…ich bringe mein Kind dazu…“ jetzt sind wir doch schon erziehend. Musste ja so kommen.

Und dann gibt es noch unzählige situationsbezogene Ausnahmen, wenn es das Einfühlungsvermögen gebietet. Nicht immer heißt das, dass man nachgeben muss. Aber wenn unser Hörnchen emotional wird, dann soll das nicht verdrängt oder unterdrückt werden. Je nachdem hilft kuscheln oder die angedachte Entscheidung überdenken, Erklärungen oder vielleicht auch mal Ablenkungen.

Aber die eigene Bequemlichkeit darf nicht der Grund für eine Blockadehaltung werden. Aktuell sind wir mit unserem Miniwohnwagen an steirischen Seen unterwegs und ich kann es nicht glauben, was da manche Eltern ihren Kindern verbieten, mit an den Haaren – oder am Ego – herbeigezogenen Ausreden. Ich betone nochmal, man muss nicht alles mitmachen. Aber unsere Kinder wollen die Welt kennenlernen und sie können sich nur weiterenteickeln wenn sie auch was erleben dürfen.

Eingeständnis

Warum schreiben wir so wenig? Eine Frage die ich mir, nicht zuletzt wegen meines eigenen Beitrages Wo sind die Blogger, stelle. Naja, in der wenigen Zeit -in der ich nicht esse, schlafe, einer Erwerbstätigkeit nachgehe oder unser Hörnchen versuche achtsam zu begleiten – habe ich über diese Frage nachgedacht. Da Zeit offensichtlich im Überfluss vorhanden ist, muss es ja einen trifftigen Grund geben.

Nach langer Suche hat sich herauskristallisiert, dass wir aktuell nicht gerne jammern möchten. Wir stehen vor Veränderungen, auf die wir uns schon sehr freuen. Aber da vieles noch nicht spruchreif ist, bewirft uns unser Ego mit allerhand Zweifel und Horrorszenarien, denen wir keine Plattform bieten möchten. 

Und das scheint uns im Moment von neuen Beiträgen fern zu halten. Nur, dass ihr Bescheid wisst.

Er oder sie?

Eigentlich egal oder? Immer wieder werden wir das gefragt. So klein wie das Hörnchen ist, ist der einzige Unterschied nur beim Windelwechseln feststellbar! Und wen interessiert das bitte ob ich eine Falte oder ein Zupfi reinige.

Cao und ich, wir sind ziemlich bunte Vögel. Farben machen das Leben froh und wir mögen viele Farben. Unser Hörnchen bekommt allerdings von uns normalerweise kein neues Gewand gekauft. Wir bekommen dankenswerterweise immer wieder gebrauchte Kleidung von Freunden  geschenkt oder geborgt. Und da ist uns das auch sehr egal, ob das von einem Kind mit demselben Geschlecht wie dem des Hörnchens stammt.

So Tussi-Prinzessinnen-Rosa-Zeugs bekommt das Hörnchen nicht, weil ich darauf sehr allergisch reagiere. Aber ein Außenstehender wird sich schwer tun, eine korrekte Schlussfolgerung von der Bekleidung auf des Hörnchens Geschlecht zu treffen.

Es kommen alle Farbtöne vor, von Orange, Rot über Lila zu Grün – ganz viel, weil meine Lieblingsfarbe – und Blau, wie Braun und Beige. Alles, die Strumpfhosen können auch schon mal Rosa sein, weil die eh meist überdeckt sind.

Aber dennoch, warum interessiert es Fremde, ob das Hörnchen ein Weiblein oder Männlein ist? Die Schublade ist noch lange Zeit irrelevant für uns. Nur bei der Namensgebung hat das bislang eine Rolle gespielt.

Wir kaufen auch nur sehr selten Spielzeug. Und wenn das vorkommt, dann darf das Hörnchen das eher selbst auswählen. Oder es sind Wimmelbücher, die uns gefallen.

Die Frage nach dem Geschlecht scheint mir das einzig oberflächlich interessante an Kindern zu sein. Schade. Stattdessen könnte man fragen, was das Kind zum Lachen bringt oder welche Kinderlieder vorgesungen werden. Oder ob es schon Muttermale oder Zähne hat. Keine Ahnung, irgendwas, das das Kind nicht schon in Rollen zwängt.

Aber wenn ich dann manche auschließlich in rosa gehüllte kleine Wesen sehe, dann frage ich mich. Ich frage mich einfach nur. 

Alpbach, die Wiege der Idee Europa

Schön ist es hier in Tirol. Meine Arbeit hat mich hier her verschlagen. Begeistert stelle ich fest, dass der Nobelpreisträger für Physik, Erwin Schrödinger, liegt hier begraben.

Ich frage mich, ob er in seinem Sarg schon verwest oder noch zeitlos ganz oder gar lebendig ist. 

Heute ist der 4. Mai und ich bin umgeben von Netzwerk- und Security-Technikern und deren Verkäuferkollegen, auf einer mehrtägigen Veranstaltung der Selbstbeweihräucherung. Für heute Abend wurde der Slogan ‚May the fourth be with you‘ angedeutet. Uiuiui, ob ich doch noch ein Laserschwert bekomme?

PS.: Got it:

Wo sind die Blogger

Hmm, alle Monate wieder lösche ich Blogs aus meinem Reader, weil sich da schon ein halbes Jahr lang nichts getan hat. Das finde ich schade. Einige Leute schrieben sehr interessante Beiträge und dann plötzlich … Ende. Meist nicht mal mit einem Abschiedsbeitrag. Einfach aus.

Ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass es keine Bloggerseuche gibt und etliche von uns schlagartig dahinrafft. Ich vermute – bzw. nach dem letzten Satz hoffe ich – dass es so manche einfach nicht mehr freut. Aber warum?

Vielleicht unterscheidet sich die Erwartungshaltung von der meinen. Vielleicht glauben manche, dass man als Blogger das große Geld im Web machen kann. Worpress wird ja auch nicht müde einem die Geld-verdien-Möglichkeiten schmackhaft zu machen, es bedarf bloß ein paar Startinvestitionen.

Pff, passt schon. Wer sich für meine Meinung interessiert oder durch bestimmte Schlagwörter von den Suchmaschinen auf unsere Seite verwiesen wird, der hat entweder einen Werbeblocker aktiv oder kann mit pornografischer Werbung umgehen. Also eigentlich weiß ich nicht, welche Art von Werbung da eingeblendet wird, ich surfe ja nicht auf meiner Seite und falls doch, dann … Werbeblocker!

Zurück zum Thema, warum schreiben die nichts mehr? Ich entfolge ja nicht, weil ich keine weiteren Beiträge lesen möchte, falls denn später mal etwas geschrieben wird, sondern weil der WordPress-Reader ab ca. 100 gefolgten Blogs nur mehr die Beiträge von ein paar wenigen Blogs zuverlässig anzeigt und die anderen je nach Lust und Laune.

Und so trenne ich mich ein paar mal im Jahr von vielen geliebte Blogs, die leider irgendwann eingeschlafen sind. Gibt es Vielfalt nur wenn das Geld lockt? Oder gehen den Leuten die Ideen aus? Wenn manche Blogs mit ein paar Tausend Followern schreiben: „Ich schreibe heute nichts, weil ich Kaffeetrinken war.“ kann mir das auch herzlich gestohlen bleiben. Aber so viele schreiben über meine Herzensthemen und ich freue mich darauf wie es weiter geht und … und … nix mehr. 

Schade. Aber mittlerweile muss ich mich selbst an der Nase nehmen. Ist auch schon ein Weilchen, dass ich etwas veröffentlicht habe. Ich erspare euch so manchen Smalltalk gerne.