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Kurzes Update

Viel zu lange haben wir uns hier nicht mehr blicken lassen. Viel zu lange sind keine vernünftgen Beiträge mehr entstanden … Wir haben unseren Blog total vernachlässigt, weil wir uns einfach keine Zeit dafür genommen haben.

In den letzten ein bis zwei Jahren ist für uns gefühlt viel passiert. Wir haben viel Zeit und Energie in die Suche nach einer passenden Gemeinschaft bzw. neuen Wohnsituation gesteckt, sind umgezogen, haben unser Haus verkauft, davor sind wir mit unserem Campingbus zwei Monate durch einen Teil Europas gereist, haben alte Bekanntschaften gepflegt, ich erlebte eine weitere Schwangerschaft – in der es mir in den ersten drei Monaten nicht sehr gut ging – und mittlerweile sind wir mit Kind und Baby gut beschäftigt. Außerdem haben wir viel Energie in das Zusammenleben mit unserem Kind gesteckt! Es war wirklich nicht einfach, oft hatte ich das Gefühl, es dreht sich alles nur mehr um unser Kind und dessen extreme Gefühlsausbrüche. Ich war oft verzweifelt, verärgert, ausgelaugt und hatte absolut keinen Kopf dafür, meine Gedanken zu Papier zu bringen.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ganz viele Menschen, deren Blogs ich mit Begeisterung verfolgt habe, sich auch immer mehr aus dem Netz zurück gezogen haben, um dem echten Leben mehr Raum zu geben.

Mittlerweile hat sich wiegesagt unsere Situation verändert und ich empfinde das als durchwegs positiv. Der Fokus hat sich verändert und dadurch auch die äußeren Umstände.

Ich empfinde es als sehr schade, dass wir so wenig geschrieben haben in letzter Zeit, doch es kam auch immer weniger Resonanz und ich hatte das Gefühl, wenn man die Beiträge nicht über SocialMedia Kanäle verbreitet, gehen sie schlichtweg unter.

Momentan hätte ich wieder Lust, Beiträge zu veröffentlichen, ich werde aber keineswegs sagen oder gar versprechen, dass wir wieder mehr und regelmäßiger schreiben. Unsere Themen betreffen natürlich großteils aufgrund unserer aktuellen Lebenssituation die Kategorien Elternschaft und kaum mehr Buddhismus oder Yoga. Auch das Thema Veganismus nimmt wenig Raum ein, da es für uns zur absoluten Normalität geworden ist. Außerdem funktionieren die Kommentare scheinbar nicht (obwohl diese in den Einstellungen aktiviert sind) was eine Interaktion mit den LeserInnen leider schwierig macht…

Teilnahmslosigkeit und Fehlalarm

Nach langer, langer, viel zu langer Zeit war ich mal wieder laufen. Ich bin immer gern gelaufen, aber aufgrund meiner aktuellen Prioritätenliste … machte ich es seit fast drei Jahren nicht mehr.

Letzte Woche war es wieder soweit, es war kalt, es war früh Morgens, es war anstrengend. Und ich hatte Gelegenheit die Einheimischen in unserem neuen Wohnort zu beobachten.

Aha, ca. die Hälfte der Spaziergänger und Radfahrer grüßen freundlich zurück. Aha, die Hundeführer nehmen es mit Sauberkeit der öffentlichen Wege nicht sehr genau. Aha, die Autos müssen auch hier beim ersten Verdacht auf Sonnenschein sofort einer gründlichen Außenwäsche unterzogen werden.

Aahaaaa, die Selbstbedienungswaschanlage scheniert sich nicht vor 7 Uhr früh mit rotem Blinklicht und kreischender Sirene Aufmerksamkeit zu erhaschen. Naja, der Autowäscher wusch weiter, ich lief weiter, das Blinklicht blinkte weiter und die Sirene heulte weiter.

Was könnte wohl so wichtig sein, dass die Anlage am Wochenende einen Zuckaus erleidet, wenn das Waschen scheinbar noch einwandfrei funktioniert? Ob wohl ein Zwanzig Cent Stück zuviel eingeworfen wurde? Oder … … mir fällt nicht mal ein weiterer schlechter Scherz dazu ein.

Ich hoffe das Drum kann auch SMS verschicken oder hängt im Internet, sonst erleiden die umgebenden Nachbarn wohl bald Nervenzusammenbrüche oder akute Selbstentzündungsrisiken.

Hätte ich der Anlage Erste Hilfe leisten? Als IT-Techniker und ausgebildeter Ersthelfer muss ich dennoch feststellen, dass ich vermutlich nicht die richtige Frequenz einer Herzdruckmassage für Selbstbedienungsautowaschanlagen beherrsche. Und falls das bankomatähnliche Terminal einen Schlaganfall hatte, wollte ich nicht unbedingt das letzte Bild der Kamera sein, welches es möglicherweise in seinen letzten Überlebenszuckungen schießt.

Bitte versteht mich nicht falsch, helft Menschen in Not, habt Mitgefühl mit verletzten Tieren, lasst auch mal schöne Blumen einfach weiter wachsen. Aber bitte dreht keine Sirenen für wahrscheinlich irrelevante Maschinen auf.

Obwohl es die Medien anders behaupten … Gamer sind nicht isoliert

Im Gegenteil, man macht in vielen Computerspielen positive Erfahrungen über internationale Grenzen hinweg.

Ich spiele derzeit PUBG Mobile. Nachdem ich Streamern bereits Monate zuvor im Battle Royal Genre gefolgt bin, habe ich mit der Mobile Version auch selbst die Möglichkeit bekommen dieses reine Multiplayer-Spielgefühl zu erfahren.

Die Kommunikation mit den oft zufällig zusammen gewürfelten Teammitgliedern ist oft spärlich. Immerhin kann man sich die Farben einer nationalen Flagge beim Namen einblenden lassen. Manche nutzen auch das Mikro um sich mit den anderen zu unterhalten, ich bevorzuge Quickchat – das sind vorgegebene Textbausteine oder Freitext.

So habe ich heu…. – vor ein paar Wochen als der Beitrag entstand – mit Argentienern einen Rundensieg erkämpft, ohne dabei selbst einen gegnerischen Spieler aus der Runde befördert zu haben und mich zum Abschluss auch noch zu opfern, damit der letzte Gegner dessen Position verrät, während ich im Hotelbett in Belfast lag. Welcher 0-8-15 Fußball-Fan macht eine vergleichbare Erfahrung?

Klar gibt es viele andere Hobbies in denen Teamgeist und Körper und anderes trainiert werden. Aber vielleicht ist es wirklich in Zeiten von Trump, Putin, Brexit, Schwarz-Blau in Österreich und Kim sinnvoll, dass man weltweit leichtfertig zusammen spielt.

Argentinien, Mexiko, Kanada, Tschechien, Polen, Niederlande, Belgien, Deutschland, Türkei, Nigeria, Irak, Pakistan, Indien, China oder Japan – ganz egal.

Erinnerungen und die Zeit dafür

Ich muss zum Flughafen und fahre mit dem Zug hin. Zum Bahnhof gehe ich nur 10 Minuten. Ich gehe aber schon eine halbe Stunde früher los.

Am Weg treffe ich andere Menschen, welche ich freundlich Grüße und freue mich, dass sie meinen Gruß erwidern. Ich spüre du kühle Luft und freue mich darüber, dass noch kein eisiger Wind – der typisch im Marchfelder Herbst wäre – weht. Ich komme zum Bahnhof und erinnere mich, wie viel Zeit ich hier schon verwartet habe, wie es beim Umbau ausgesehen hat, wie es vor dem Umbau ausgesehen hatte. Wie ich es nicht verstehen konnte, dass die unregelmäßigen Überschwemmungen – wenn es mal wieder ordentlich regnete – niemandem zum Handeln bewog, außer der Feuerwehr. Ich erinnere mich, dass ich mir keine Gratis-Zeitung nehme, weil ich mich über den Inhalt nur ärgern würde, das Sudoku entweder zu leicht oder zu schwer sein wird und es den Abfall nicht wert ist.

Es sammeln sich weitere Menschen auf den Bahnsteigen und ich höre 2 Einheimischen zu, die sich in meinem Dialekt Oberflächliches zurufen und sich im Wesentlichen nur versuchen sich möglichst geschickt zu beleidigen.

Die Durchsage kündigt einen durchfahrenden Zug nach dem anderen an. Ich unterbreche jedesmal mein getippe, halte mein Telefon fest und beobachte wie das tösende Stahlmonster 2 Meter vor mir vorbeiprescht als gäbe es kein Morgen. Ich genieße die Ruhe nach dem Sturm.

Ich ärgere mich über die Raucher und ihre Zigarettenstummel und beschließe wieder in Erinnerungen zu versinken.

Sich zu erinnern dauert Zeit, die kann man sich auch bewusst nehmen.

Großfamilie

Schon seit ich ein kleines Kind war, wünschte ich mir eine große Familie. Ich selbst bin bei meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, gemeinsam mit meiner zehn Jahre älteren Schwester. Es gab nur uns drei „Mäderl“, wie wir von Bekannten liebevoll genannt wurden, und obwohl wir gemeinsam eine schöne Zeit hatten, war da immer der Wunsch nach weiteren Geschwistern. Meine große Schwester hat zwar wirklich viel mit mir unternommen, sich um mich gekümmert und mich in ihren Alltag eingebunden. Dennoch ist sie mir eher als Erwachsene anstatt als Geschwisterkind in Erinnerung.

Auch die Familie meiner Mutter war sehr zerrüttelt. Meine Großeltern genossen Alkohol und Zigaretten, anstatt sich mit ihren eigenen Kindern, geschweigedenn Elkelkindern, zu beschäftigen. Die Geschwister meiner Mutter spielten sich gegeneinander aus, stahlen, logen und waren von Neid besessen, was meine Mama dazu brachte, sich von ihrer Familie fern zu halten. Daher hatte ich nie wirklichen Kontakt zu meinen Onkeln und Tanten oder Großeltern. Es war von ihrer Seite her einfach nicht erwünscht und als kleines Kind ist man noch nicht in der Lage, eine solche Beziehung zu knüpfen oder sie zu erhalten.

Nach der Scheidung zwischen meinen Eltern, ich war etwa 6 Jahre alt, zog sich auch die Familie väterlicherseits zurück. Man wollte scheinbar nicht zwischen den Fronten stehen und auch hier war die Beziehung bis dato nicht sehr innig gewesen.

Es gab also nur uns drei. In einem großen Haus. In unserer Straße wohnte mein damaliger bester Kindergarten- und Schulfreund. Er war der älteste von drei Brüdern. Einige Jahre später kam noch ein vierter dazu. Ich erinnere mich gerne an die Besuche bei ihm. In ihrem Haus war immer irgendwie was los. Es war meist jemand zu Besuch dort, entweder Freunde der Kinder, jemand aus der Verwandschaft oder Bekannte der Eltern. Oft auch mehrere gleichzeitig. Mit den naiven Augen eines Kindes sah ich, wie schön es war, dass man so viel Austausch zwischen Alt und Jung, Verwandten und Freunden hatte. Wir Kinder spielten gemeinsam, die Erwachsenen verbrachten gemeinsame Zeit und man fühlte sich immer als Teil der Familie. Und genau damals wusste ich, dass ich das auch mal so haben möchte. Ein offenes Haus, wo immer was los ist und man sich niemals einsam fühlt!

Meine Mutter arbeitete zu der Zeit bei der Gendarmerie ein paar Straßen weiter. Es war ein kleiner ‚Posten‘ und schnell fühlten sich die Angestellten dort nicht nur als Kollegen, sondern auch als Freunde. Durch die Nähe und unser großes Haus kam es nicht selten vor, dass wer von ihnen zum Essen vorbei kam, sich nach dem Nachtdienst ein wenig auf der Couch ausrastete oder im Sommer mit mir im Garten spielte. Das war die Zeit, in der ich meine kleine „Großfamilie“ hatte. Es war oft was los bei uns zu Hause und ich genoss das sehr. Das hielt natürlich nicht ewig, viele der Gendarmen wurden versetzt und schlussendlich wurde der Gendarmerieposten ganz geschlossen. Und irgendwie wars dann vorbei mit dem Trubel…

Und heute stehe ich hier, mit meinem Mann und unserem Kind. Mit meiner Mama und meiner Schwester (mit ihrer Familie), welche nicht in unserer unmittelbarem Umgebung wohnen. Oft denke ich wehmütig an den Wunsch meiner Kindheit zurück. Und daran, dass er vielleicht nie in Erfüllung gehen wird…

Das Schuh Phänomen

Schon als Kind habe ich es bemerkt. Immer wieder, unerwartet, an vielen verschiedenen Orten. Meist bei Landstraßen, Autobahnen oder verlassenen Strecken irgendwo im Nirgendwo. Und jedesmal frage ich mich, was wohl die Geschichte dahinter ist. Was ist passiert, wie kam es dazu, haben die Menschen es bemerkt, war es vielleicht sogar Absicht und vermissen sie den Gegenstand?

Wovon ich hier überhaupt schreibe? Von einzelnen Schuhen, die irgendwo am Straßenrand herumkugeln!! Habt ihr das auch schon bemerkt?

Da wir ja gerade auf Reisen sind und schon einige Länder mit unserem Bus durchquert haben, werde ich gerade wieder damit konfrontiert, denn es scheint nicht nur bei uns ein Phänomen zu sein. Kann bitte endlich jemand das Geheimnis lüften und mirs agen wie es dazu kommt?!

Platzhirsch-Syndrom

Als Touristen an vielerlei Orten innerhalb von kurzer Zeit – wir sind seit ein paar Tagen schon durch das südliche Deutschland unterwegs – hat sich mir eine Erfahrung von früher wieder aufgedrängt.

Es gibt ja oft Orte die wahre Publikumsmagnete sind: schöne Seen oder besondere Hauptplätze, was auch immer. Und manchmal ist dort Raum für genau ein Lokal, wo quasi alle Besucher hin müssen, die etwas zu Essen möchten. Diesen Gastronomischen Betrieb bezeichne ich jetzt als Platzhirsch und die bestechen meiner Erfahrung nach oft durch besondere Mängel obwohl sie nicht besser besucht sein könnten, was einen hohen Profit impliziert. Und weil ich genau das an mehreren Orten, in verschiedenen Situationen schon erlebt habe, halte ich es für ein Syndrom.

Beispiele der Mängel:

Oft werden die billigsten Kellner eingestellt, meist aus dem Ausland. Ich habe da grundsätzlich nichts dagegen, aber die sollten dann schon besser Deutsch sprechen als es ein FlüchtlingsDeutschKurs vermittelt.

In österreichischen Tourismusgebieten sieht man oft deutsche Kellner, die halt leider nicht mal die österreichischen Bezeichnungen für ihre Produkte kennen. Irgendwo in DE eine ‚Apfelschorle‘ zu bestellen ist ok, aber in Kärnten, Salzburg oder Tirol sicher nicht!

Oder oft sind es Kellner, die Deutsch nicht als Muttersprache haben und auch fast kein anderes Wort verstehen als die, welche in der Speisekarte stehen. Als Veganer hat man es dann leider besonders schwer, wenn man versucht Konsumbedürfnisse mitzuteilen. Zuletzt hat mir eine tschechische Kellnerin beim Italiener in Deutschland gesagt, sie sei sich nicht sicher aber wahrscheinlich sei Ei in den Teigwaren … ja geh doch in die Küche und frag halt, verdammt.

Oder andere übliche Frechheiten: „Nein, wir dürfen aus hygienischen Gründen kein Leitungswasser hergeben, aber sie können stilles Leitungswasser kaufen.“ Na ¡Superleiwond! her mit dem überteuerten H2O.

Und das es meist nur das trivialste Essen ohne Kreativität, Geschmack oder Nährwert gibt ist wohl auch kein Zufall.

Aufgrund der Mängel solcher Lokale würden die keinen Tag mit Konkurrenz bestehen. Glück gehabt.

das ist kein Reiseblog

ABER in nächster Zeit bestimmt das unser Leben. Ich finde es schön, wenn Menschen ihre Leidenschaft im Reisen und Entdecken der weltlichen Kulturen gefunden haben und davon berichten. Aber ich mag das eigentlich nicht.

Als Österreicher von Land – der bereits im Kindesalter umgezogen ist und durch diverse Erfahrungen und Schulwechsel ‚Besten Freunden‘ durchaus ein Ablaufdatum zugesteht – empfinde ich meine eigene persönliche Kultur als untypisch. Ich interessiere mich schon für andere Leute und ihre regionalen Ortskulturen und Mentalitäten, aber das muss immer etwas Persönliches sein. Eine Oper oder Theaterstück, zu dessen Darstellern ich keinen persönlichen Bezug habe, wäre gänzliche Zeitverschwendung für mich.

Soviel zu meinem Verständnis des Begriffes ‚Kultur‘. Jedenfalls brauche ich dafür nicht zu verreisen, um verschiedene Kulturen zu entdecken. Übermäßiges Reisen erscheint mir überhaupt als umweltgefährdend und das Bedürfnis danach maßgeblich von Filmen und Werbung eingeimpft.

Oh, ich bin so unzufrieden mit allem. Ich verreise, dann kann ich woanders unzufrieden sein.

So ist es nicht, aber manchmal scheint es mir, dass Leute einfach einmal im Monat wohin Fliegen, weil es relativ günstig ist und sie es sonst zuhause nicht aushalten würden. Und das finde ich schade.

Bei mir ist es anders, vorallem seit ich Vater wurde, habe ich bemerkt, dass ich am liebsten ein stabiles Umfeld um mich herum haben möchte. Einen Alltag, der finanzielle Sicherheit schafft, aber auch häusliche Harmonie, Friede, Freude, MyEiKuchen.

Tja, wie man sich als Leser bereits denken kann, ich bin also auf Achse und etwas neben der Spur. Eigentlich wollte ich über die Nature Community schreiben, wo wir gerade Karin – könnte man vom Blog angefangen aufzuhören kennen – besuchen, die ehemals im TamanGa gekocht hat.

Vielleicht das nächste Mal, es gibt hier ja noch soviel zu entdecken und falls jemand einen roten Faden in dem Beitrag entdeckt hat, bitte ihn in einem Kommentar klarstellen. Das wäre sehr nett.

Wir fahren los

Jetzt bin ich schon zwei Monate in Vaterkarenz und wir fahren tatsächlich los. Nach dem obligatorischen Mittagessen in Graz sind wir in Richtung Schladming gefahren.

Dort gibt es ein Bio-Geschäft mit Bistro und Mittagsmenü, das wir bei unserem ersten Adventure-Urlaub im Ennstal entdeckt haben. Gabi und Johann mit ihrem Team vom BioChi sind immer einen Besuch wert und das Essen ist erste vegane ‚Sahne‘.

Das ist übrigens keine bezahlte Werbung, sondern eine Herzensempfehlung. Wir haben unsere Route extra angepasst um dort vorbei zu kommen.

Am Weg dorthin haben wir bei einer dringenden Stuhlpause festgestellt, dass nicht nur der Kühlschrank ein Problem hat, sondern die gesamte erweiterte Elektronik unseres Campingbusses. Schön, das eigentlich während der Reise zu erfahren, zwei Tage nachdem wir den Bus von der Werkstatt geholt haben.

Dank einer Reihe von extrem freundlichen Steirern, die in einer naheliegenden Werkstatt unmittelbar vor ihrem Feierabend noch ein offenes Herz für uns hatten, konnte die defekte Sicherung gefunden, getauscht und unsere Fahrt fortgesetzt werden. Auf den Kühlschrank hätten wir verzichten können, aber auf das Bett im Klappdach nicht.

Ich denke, solange alles gut geht sollte man bei so einer Reise nicht zuviel Energie in die überwundenen Hindernisse und alternativen Enden stecken. Das würde mich verrückt machen. Also, noch verrückt verrückter.