Archiv der Kategorie: Süd-Stmk

Sämtliches, das in der Süd-Steiermark angesiedelt ist.

Gib mir ein Bussi, dann geb‘ ich dir das, sonst nicht.

Wir sind an einem Strandrestaurant bei einer ehemaligen Schottergrube, die jetzt als Badesee genutzt wird. Alles sehr modern und Lifestyle-lastig. Hier trifft sich alles was Rang und Namen in der Südsteiermark hat, zumindest deuten der Flair und die Jaguars und Porsches vor dem Eingang darauf hin.

Ein braun gebrannter Beachboy sitzt mit seiner strohblonden Tochter im angelandeten Baywatch Motorboot und ermahnt sie: „Gib mir ein Bussi, sonst bekommst‘ den Becher nicht!“ Als das kleine Mäderl nach dem begehrten Becher greift, zieht ihn der Vater weg und klärt die kleine über die Konsequenz auf: „Na dann nicht.“ Das Erpresserspiel wiederholt sich, bis der Sunny-Boy die Geduld verliert, dem hilflosen Mädchen einen Kuss aufdrückt und ihr den Becher in die Hand drückt.

Herzlichen Glückwunsch du Arsch. Du lehrst deiner Tochter, dass man – um etwas zu bekommen – einer Authoritätsperson seinen Körper überlassen muss. Wirklich gut durchdacht. 

Plitscher, Plätscher, Feder, Wasser mag doch jeder…

Diese Titelmelodie meiner gern gemochten Kindersendung Alfred Jodokus Kwak habe ich öfters mal im Ohr. Ich selber liebe das Element Wasser und könnte die heißen Sommertage gerne durchgehend im Meer oder einem schönen See verbringen. Auch unser Zwergal liebt es, wie fast alle Kinder, zu plantschen. Wasser übt einfach eine extrem große Anziehungskraft auf die Kleinen aus, was allerdings nicht bedeutet, dass diese auch gerne mit dem ganzen Körper im Nassen sind.

Da es die letzten Tage zunehmend wärmer wurde, fuhren wir spontan zu einem kleinen Fluss in der Nachbarortschaft. Hier gibt es einen Bereich, wo das Wasser über ein paar größere Steine in ein Becken plätschert und dieses natürliche Becken wurde künstlich vergrößert und auch befestigt, sodass man dort hineinspringen und gut darin schwimmen kann. In der Mitte hat sich eine große Sandbank – oder eher Kies- und Steinbank – aufgeschüttet, die quasi als Strand benutzt werden kann. 

Gestern waren wir vorerst die Einzigen dort, denn das Wasser ist sehr kalt und wird auch im Hochsommer nicht nennenswert warm, denn der kleine Fluss ist ja immer in Bewegung. Wir haben uns also in unsere Badesachen geschmissen und haben das vom Wasser faszinierte Hörnchen an einem Stück des Ufers abgestellt. Sofort wurde ins seichte Wasser gestampft, Steine hineingeschmissen und Gatsch herumgegraben. Auch wir Eltern sind abwechselnd in das kühle Nass gehüpft, um uns zu erfrischen. Dann gab es wieder allerhand mit dem Kind gemeinsam zu entdecken. Wir hatten es echt gemütlich, richtig idyllisch dort in der Natur.

Nach einer Weile hörten wir zuerst eine Autotür und darauffolgend Stimmen und uns war klar, dass wir Gesellsschaft bekommen würden. Ich sah eine Familie, zwei junge Eltern geschätzt Mitte Zwanzig mit einem 2-3 Jahre alten Buben und einem größeren Hund. Schon beim Betreten dieses wunderschönen Platzes wurde es laut, denn um auf die ‚Insel‘ zu kommen, muss man den an dieser Stelle knietiefen Fluss etwa zwei Meter durchqueren. Der Bub, fest an seine Mutter geklammert, fing an zu schreien, als er das Wasser sah. Es war kein richtiges Weinen, sondern eher ein ängstliches Eingeständnis, dass er mit dieser Situation gerade nicht einverstanden war. Der Vater stapfte als erster in das kalte Wasser um den Sohn zur Insel hinüber zu tragen. Da wurde das Schreien energischer, was von der Frau nur mit den Worten „Sei nicht so wasserscheu“ abgetan wurde. Da sie auch bei uns vorbeigingen, sagte toe zu dem weinenden Buben:“Musst ja nicht hinein gehen, ist eh viel zu kalt.“ Als alle vier auf der Sand/Kiesbank waren, beruhigte sich der Bub wieder. Allerding nur kurz. Denn danach folgte etwas, was wir als Eltern einfach nicht nachvollziehen können. Das Kind wurde gegen seinen Willen mit den Füßen ins kalte, seichte Wasser gestellt, was es erneut aufschreien ließ. Immer und immer wieder nahm der Vater seinen weinenden Sohn und stellte ihn ein paar Zentimeter weiter hinein, bis der Bub knietief drin stand. Von der Mutter kam eine gelegentliche Rüge, dass sich das Kind nicht so anstellen sollte…

Mittlerweile waren wir mit unserem Hörnchen ein Stück weiter spaziert und ich konnte nur mehr aus der Ferne, aber ganz ‚gespannt‘ vor Verwunderung beobachten, wie der Kleine ausgezogen und in eine Badehose gesteckt wurde, natürlich immer noch unter Protest. Der Vater startete seinen Versuch erneut und hob das Kind immer weiter ins tiefere Wasser, welches mittlerweile nicht nur schrie und weinte, sondern erstarrt vor Angst aus vollem Halse plärrte!! Dazu sagte der Vater noch etwas in einer anderen Sprache, ich konnte es zwar nicht verstehen, aber es klang nicht freundlich. An diesem Punkt sagte ich zu toe, der das Geschehen nur beiläufig mitbekam, wie leid mir der Bub täte und dass ich ihn gerne zu mir holen würde! Es tat mir wirklich im Herzen weh, was da passierte. Ich starrte nochmals rüber zu der Familie, da schaute mich die Mutter an und meinte zum Mann:“Schatzi es reicht, das Wasser ist zu kalt!“ woraufhin dieser nach einiger Zeit endlich aufhörte, das Kind in den Fluss befördern zu wollen.

Die Situation entspannte sich also wieder, denn der Bub durfte am Ufer in Ruhe mit den Steinen spielen. Er sagte kein Wort. Unser Zwergal war noch immer gut gelaunt, sammelte abgeschliffene Ziegelsteine und spielte mit zwei gefundenen Flaschen. Gemeinsam holten wir die größten Steine, die wir fanden und warfen sie ins Wasser, dass es nur so spritzte. Unser Spiel wurde abermals durch laute, befehlende Töne unterbrochen. Als ich wieder zu der Familie hinüberschaute, war es diesmal der Hund, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand. Auch bei ihm versuchten die beiden Erwachsenen alles, um ihn in die Fluten zu bewegen. Hauptsächlich mit Körpereinsatz, aber auch mit Aufforderungen und Geschimpfe. Sie gaben erst Ruhe, als der Hund mal kurz mit dem gesamten Körper im Wasser war und danach natürlich das Weite suchte. Nebenbei gesagt, weder Mutter noch Vater haben den Fluss weiter betreten als bis zu den Knien!

Es dauerte nicht mehr allzu lange, ehe die vier den Badeort wieder verließen. Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf meine eigene Familie, dennoch konnte ich von der Mutter den Anfang eines Satzes an ihren kleinen Sohn hören, welcher lautete:“Schau, das Kind (also unser Hörnchen) ist noch viel kleiner aber….“

Ich bin keine dieser Personen, die sich gerne und leicht in den Mittelpunkt stellen. Auf der einen Seite bin ich dazu zu schüchtern, auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass ich mich nicht in Sachen einmischen sollte, die mich im Grunde nichts angehen. Abends haben toe und ich dieses Szenario vom Fluss nocheinmal revue passieren lassen und darüber gesprochen. Das Kind war ja nicht in akuter Gefahr, auch wenn es durch Machtmissbrauch und psychische Gewalt wahrscheinlich irgendwelche Folgen davontragen könnte. Dennoch habe ich nicht das Recht, die Erziehung anderer Menschen in Frage zu stellen und nur unseren Weg als den einzig Richtigen für alle hinzustellen. Klar, in meinen Augen war es von den Eltern nicht richtig, aber ebenso machen wir in den Augen Anderer einiges falsch. Es existieren hier wahrscheinlich so viele Meinungen, wie es Eltern gibt. Und das zu akzeptieren und gegenseitig zu respektieren finde ich wichtig, auch wenn ich am liebsten eingegriffen hätte! Doch wir können nicht die ganze Welt verändern, aber wir können bei uns selbst anfangen!

Habt ihr schon mal Ähnliches miterlebt? Wenn ja, wie seid ihr mit der Situation umgegangen?

ländliche Eitelkeit – Vorgarten’pflege‘

Durch die Windschutzscheibe beobachte ich wie die Menschen aufgrund der ersten Sonnenstrahlen des Frühlings aus ihren Höhl… ich meine Häusern kommen um die Vorgärten zu planieren und für die heurige Ausstellungssaison aufzuputzen.

Nun, ich muss nicht alles verstehen, was so mancheiner hübsch findet. Aber ich frage mich schon, warum die jährlich aufs neue ihr Kreuz ruinieren und Ressourcen in die gänzliche Neuerstellung des der-Straße-zugewandten-Fleckchens-Erde investieren. Abgesehen von Tratsch hat da keiner etwas davon. Die Natur muss wieder kämpfen um sich das Fleckerl wieder gesund zu machen. In Baumärkten ist im Moment die Hölle los, da traut man sich ja eigentlich eh nicht mehr hin. Und die Körperhaltung beim Auslöschen des vorgärtlichen Lebens wirkt auch nicht, als würde es den Ausführenden tatsächlich Freude bereiten.

Ich komme ja aus dem Marchfeld … Niederösterreich … dem Reich der Vorgärten. In der Steiermark hält man traditionell nicht viel davon, sich seinen Garten einzuzäunen. Früher hatte man die Zäune nur um das Vieh beisammen zu halten oder das Wild vom Gemüsegarten fernzuhalten. Vielen steckt das noch im Blut, aber einige werfen ihr Geld bereits den Gartenzaunherstellern in den Rachen. 

Nagut, wenn sie meinen. Eh schön, wenn sie sich endlich aus ihren Höhl… ich meine Häusern bewegen und nicht mehr vor dem Fernseher schlafen. Aber muss es ausgerechnet wieder Kahlschlag an der Natur sein für ein unnötiges kurzfristiges Farbenspiel von Hybridpflanzen, die nicht mal die Saison überstehen, sein? Mischkultur, so wie es die Großeltern noch machten, ist da nicht erwünscht. Mir scheint die Vorgärtenhalter stehen in einem Wettkampf mit Kriterien wie:

  • Ich replatziere jährlich x Kubikmeter Erde.
  • Ich setze jährlich x neue Blumen.
  • Ich hole mir jährlich x Spritzen gegen den Hexenschuss.
  • Und ich mache das um nur x Minuten/Jahr im Vorgarten zu sitzen.

Ja super, ich denke, heuer rechne ich nicht mal das Laub vom letzte  Herbst weg. Damit die Insekten und Pilze etwas zum Spielen und wachsen haben.

Energie der Sonne

Das Winkelbauerhaus steht, wie der Name schon sagt, in einem „Winkel“ oder auch Graben. Umgeben von viel Wald auf zwei Seiten und einem mal mehr und mal weniger steilen Berghang hinauf auf der anderen Seite. Und dann ist da noch die Seite, die Richtung Garten zeigt, welche allerdings nordseitig liegt. Ergo sind wir hier nicht nur ziemlich versteckt, sondern in den Wintermonaten auch ziemlich im Schatten. Denn, anders als im Sommer, steht die Sonne nicht so hoch, um über die hohen Bäume hinweg zu strahlen und um durch sie hindurch zu scheinen ist sie selten stark genug. So sind wir von Anfang Herbst bis Mitte Frühling quasi im Winterschlaf. 

Ich persönlich störe mich nicht sehr daran, denn wenn man die absolute Alleinlage umgeben von toller Natur um den damaligen Kaufpreis ergattert, nimmt man kleinere ‚Mängel‘ in Kauf. Außerdem gibt es oberhalb von unserem Grundstück einen geschotterten Weg, welcher zu einem kleinen bewiesten Platz führt, an dem es weder an direktem Sonnenlicht, noch an weitreichender Aussicht mangelt. Hier ist man absolut ungestört, die paar Male, an denen ich hier jemandem begegnet bin, kann ich an einer Hand abzählen.

Da der Frühling scheinbar mit lautem Gepolter an die Tür klopft, packte ich unser Hörnchen nur ein bisschen ein und wir marschierten los. Schon nach wenigen Minuten durch den kühlen, feuchten Wald spaziert später erreichten wir das angepeilte Ziel. Nur mehr einzelne Schritte trennten uns von den begehrten Strahlen. Seit langem spürte ich wieder diese Wärme, die sofort, wenn sie den Körper berührt in dessen Tiefe eintaucht und mich von innen her nährt. Die raue Waldluft änderte sich schlagartig zu einer lieblichen Brise. Die Vögel zwitscherten und ich konnte die Energie der Sonne augenblicklich spüren. 

Ich ging kurz in mich und genoss dieses wohlige Gefühl, sog die Wärme förmlich auf und besinnte mich der Sonne als enorm starke Kraft, die das Leben auf diesem Planeten ermöglicht.

Und so spazierten wir gemütlich den Weg entlang, untersuchten und warfen Steine, fanden und betrachteten Bockerl, zogen einen viel zu langen Stecken hinterher, wühlten in der Erde, kosteten vertrocknetes Gras und ließen es uns einfach gut gehen!

Aussicht bei Sonnenuntergang

Spazieren im Schnee

Das Hörnchen kuschelt sich im Tragetuch unter meiner Jacke fest an mich, während der Schnee unter meinen Stiefeln das vertrauteste Geräusch des Winters macht. Mit achtsamen Schritten versuche ich die Stabilität des Waldbodens zu erfühlen.

Ich folge Fußspuren. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand außer uns diesen Weg jemals genießt. Eine einzelne Spur löst sich  aus dem Pfad, zweigt in dieselbe Richtung, aber geht einzeln weiter. Vielleicht ist diese Seite des Weges bekannter, oder passt besser, fühlt sich womöglich stimmiger an. 

In Gedanken versunken und mit stetiger Achtsamkeit auf jeden Schritt, gehe ich meinen Weg weiter und bemerke:

Auch ich hinterlasse eine Spur.

Bist du ein Krishna?

Letztens war ich in einem Drogeriemarkt. Ich hatte meine übliche Kleidung an – eine Aladinhose und eine bunte, „esoterische“ dicke Weste, da es gerade erst viele, viele Zentimeter geschneit hatte. Vor dem Geschäft stand eine kleine Gruppe Menschen, die sich unterhielten, dem Anschein nach zwei oder drei Familien mit jugendlichen Kindern.

Als ich ganz vertieft zwischen den Regalen stand, um die Fülle an Produkten kognitiv verarbeiten zu können, bemerkte ich im Augenwinkel, dass ein paar Leute aus dieser Gruppe unfern von mir verblüfft stehen blieben. Ich wurde angestarrt, richtete den Blick immer noch auf die Produktpalette, als ich die laute und erstaunte Stimme eines älteren Mannes hörte:“Schauts, ein Krishna!“

Meine Aufmerksamkeit wendete sich nun der mich begaffenden Gruppe zu, alle immer noch die Augen auf mich gerichtet, und der Mann fragte:“Bist du ein Krishna?“

Perplex wie ich war, antwortete ich nur mit einem kurzen:“nein“, worauf der Mann noch hinterherschob:“du schaust aber aus wir einer…“

Ich weiß ja nicht genau was sich dieser Mann unter einem Krishna vorstellt. Es ist scheinbar nur dieses Halbwissen, denn ich hatte nicht mal etwas Orangenes an, noch sonst ein Merkmal, dass man als Laie bei einem Krishna-Anhänger vermutet.
Jedenfalls kam ich mir ziemlich stigmatisiert vor. Ich habe nichts mit Krishna zu tun und wurde einfach in eine Schublade gesteckt. Es fühlte sich fast so an, als würde ich politisch verfolgt, denn diese Gruppe Menschen war weder freundlich, noch wirklich interessiert an mir. Ich wurde begafft, mehr nicht. Und obwohl ich mir meine Kleidung selbst aussuche und weiß, dass sie in der Masse heraus sticht, verstehe ich nicht, wie man nur aufgrund einer Äußerlichkeit so abwertend reagieren kann?!

Reformpädagogik im Sonnenhaus

Am Wochenende war Tag der offenen Tür in der Privatschule Sonnenhaus in Leibnitz. Jetzt mag man meinen, dafür ist es noch viel zu früh, denn unser Hörnchen ist ja erst einige Monate alt. Doch erstens vergeht die Zeit mit Kind oft wie im Flug, zweitens gibt es Wartelisten und drittens hat uns das Konzept der Schule sowieso interessiert, unabhängig von unserem Kind.

Also fuhren wir hin, zu der kleinen Schule, die inmitten von Wohnhäusern steht. Eine kleine Schule, die dieses Jahr 51 SchülerInnen zählt. Schon beim Hineingehen fiel auf, dass eine nette Atmosphäre herrscht. Wir wurden sogar persönlich begrüßt und ans Buffet gebeten. Nach dem kleinen Eingangsbereich, wo auch die Garderobenhaken für die SchülerInnen angebracht sind, gehts in den größten Raum. Hier schaut es wie in einem gemütlichen Wohnzimmer aus. Neben einer tollen Bücherecke mit Sofas gibt es Spieleecken, ein paar selbstgemachte Kunstwerke und jede Menge Lernmaterialien in verschiedenen Regalen.

Wir nahmen an der Führung teil und ließen uns vom Sonnenhaus erzählen. Die Schule besuchen derzeit wie schon erwähnt 51 SchülerInnen im Alter von 6- bis 15 Jahren, also von der ersten bis zur achten Schulstufe. Ziel hier ist es, dass sich die Kinder frei entfalten und entwickeln können und ihre Stärken und Bedürfnisse kennenlernen. Es wird viel nach Montessoripädagogik gearbeitet, aber auch andere wie Rebeca und Mauricio Wild oder Emmi Pikler fließen mit ein. Der Schulalltag gliedert sich in gebundene und freie Arbeitsphasen. In ersteren werden Materialien vorgestellt und Lernstoff erarbeitet, in zweiteren können die SchülerInnen das Gelernte selbst nochmals erarbeiten und so weiter festigen. Zu den ‚typischen‘ Unterrichtsfächer wie Mathematik, Sprache und Sachunterricht gibt es viele kreative Angebote wie textiles und technisches Werken, bildnerisches Gestalten, Bewegung, Musik, Tanz, Natur, Rollenspiel, Wald uvm.

Die Schule ist privat und wird als Verein geführt. Sie legen Wert auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit und (gewaltfreie) Kommunikation untereinander. Daher gibt es weder Reinigungspersonal, noch Schulwarte oder Nachmittagsaufsicht, denn das wird alles von den Eltern selbst erledigt. Jedes Elternteil bringt sich 20 Stunden im Jahr (oder Semester?) ein, sei es beim Putzen, bei Reperaturarbeiten, Veranstaltungen oder dergleichen, so fallen Kosten für zusätzliches Personal weg. Außerdem gibt es eine Wunschliste auf der Homepage, anhand der man Sachen für die Schule spenden oder sie finanziell unterstützen kann.

Das Sonnenhaus hat weiters drei oder vier Klassenräume, einen Werkraum und eine Küche. Auch gibt es einen Bereich mit Computern. Das Außengelände haben wir nicht besichtigt, es scheint aber ein großer, gepflegter Garten zu sein, in dem auch ein großes Holzklettergerüst steht. Sehen konnte ich es, da jede Klasse neben den vielen Fenstern auch eine ‚Balkontür‘ hat.

Bei der Führung konnten wir einen Einblick in den täglichen „Unterricht“ gewinnen. Die SchülerInnen können ab 7:15, spätestens um 8:00 in die Klassenräume und fangen sogleich mit dem Erkunden, selbstständigen Erarbeiten und Spielen an. Schulglocke gibt es keine! Besonders fasziniert hat mich das Beispiel, wie Schreiben gelernt wird: die Kinder sagen sich das Wort vor und schreiben mithilfe einer Bildertafel oder der Pädagogin auf, was sie hören. Da kann schon mal aus „Feuerwehr“ das Wort „Foiawea“ werden. Dennoch wird es nicht mit Rotstift korrigiert oder als falsch gewertet, denn die Kinder lernen, immer genauer hinzuhören und kommen mit der Zeit selbst drauf, wie es richtig geschrieben wird. Außerdem schreibt die Pädagogin bei den Hausaufgaben, die es zwei Mal in der Woche gibt, das korrekte Wort oder den korrekten Satz daneben hin. Es werden zudem für jede/n SchülerIn individuelle Arbeitszettel vorbereitet. Ist ein Kind beispielsweise gerade beim 3er Einmaleins, bekommt es genau dazu Übungen. Macht das Kind aber gerade das Dividieren durch, enthält sein Übungsblatt die entsprechenden Aufgaben.

Noten gibt es hier übrigens keine! Die Leistungen der SchülerInnen werden mündlich bzw. schriftlich definiert. Hier wird nicht nach einem Ziffernsystem bewertet, sonder Stärken und Schwächen direkt angesprochen, ohne zu werten. In der vierten und neunten Schulstufe gibt es allerdings auch ein Ziffernzeugnis um das Anmelden in weiterführenden Schulen, Lehren oder dergleichen zu vereinfachen.

Nach der Führung besuchten wir noch das schon angesprochene Buffet, das aus Kaffee, Getränken und von den Eltern selbstgemachten Kuchen, Keksen und Brot mit Aufstrichen bestand. Auf die Frage, ob etwas Veganes dabei sei, wurden wir gleich gut beraten! Auch die Sojamilch für den Kaffee war eine Selbstverständlichkeit.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass diese Art von Schule, speziell in dieser Größe, absolut meinen Vorstellungen entspricht. Ich wünsche mir für unser Hörnchen ein selbstbestimmtes Lernen ohne Druck durch LehrerInnen oder Gesellschaft. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, wie schade es ist, wenn so überhaupt nicht auf Persönlichkeit, Interesse und Stärken eingegangen wird und dass das nicht gut tut. Weder für mich als Person, noch für den Lernerfolg, wenn man es so will. Denn zwar war ich in einer Schule, die sich gerne selbst als „die Elite“ bezeichnet hat, den Großteil meines Allgemeinwissens habe ich nach den Prüfungen jedoch schnell wieder vergessen…

Der einzige Nachteil ist eben der, dass diese Arten von Schulen privat und daher für den Einzelnen sehr teuer sind. Ob wir uns das in Zukunft leisten können/wollen, muss gut überlegt sein. Aber schließlich ist doch noch ein Weilchen Zeit und hier in Österreich haben wir ja immer noch die Möglichkeit des häuslichen Unterrichts!

Verschenktes Potential am Schwarzlsee

Tief entspannt, nachdem ich eine Runde um den See gelaufenen und mit einem beherzten Köpfler in die spiegelglatte Oberfläche des überraschend angenehmen Sees gesprungen bin, lasse ich mich einfach treiben. Das Schwarzl Freizeitzentrum bietet eine ganze Menge, aber irgendwie schaffen sie es nicht das volle Potential zu nutzen.

Ich habe den Genuss einer kostenlosen Saisonkarte, da die Firma für die ich erwerbstätig arbeite zwei Büros in der Ortschaft gemietet hat und die Gemeinde freundlicherweise allen Arbeitnehmern in der Ortschaft so eine Saisonkarte spendiert. Nachdem ich diese letztes Jahr fast nie verwendet habe, nahm ich mir für heuer vor zumindest 1-2 Mal pro Woche laufen zu gehen und zur Abkühlung den See zu nutzen.

Und das mache ich ungefähr um 8 Uhr morgens, denn da ist im Hochsommer die Luft noch angenehm, die Sonne lässt mich Vitamin D an der nakten Haut produzieren – im Büro funktioniert das irgendwie nicht – und es sind noch nicht viele Gäste da. Genauer gesagt sind keine Gäste da. Auch nicht wenn ich erst um 9 Uhr spät drann bin, lassen sich viele Gäste blicken. Das kommt mir dann immer seltsam suspekt vor, wenn ich völlig allein in Freizeitpark – zu legalen Öffnungszeiten – bin. Der Gedanke eines Zombieangriffs drängt sich auf, wird aber schnell wieder zum vorbei ziehen freigelassen.

Leider haben die Knie dieses – um den Bauch fetter werdenden – Körpers nach ca. 2- oder 3jähriger Laufpause nicht ganz mitspielen wollen und haben nach einer Weile zu schmerzen begonnen. Das kann durchaus mehrere Ursachen haben wie mir Daphne von der Heilgarten zu ungefähr dieser Zeit erklärt hat, jedenfalls wurde es nach 4 Wochen ohne Laufen wieder gut.

Weil ich aber nicht gar-nichts machen wollte nutze ich seither ein paar freie Sportutensilien (ein Klettergerüst und was mich gerade im Fitnesspavilion anspricht) und schwimme dann ein längere Runde im See, der sich zu meinem Glück noch nicht an die morgendliche Umgebungstemperaturen von mittlerweile weniger als 10°C angepasst hat.

Die Brücke trennt den FKK Bereich vom Rest und verbindet die beiden gegenüberliegenden Ufer, toll für kleine Laufrunden.
Die Brücke trennt den FKK Bereich vom Rest und verbindet die beiden gegenüberliegenden Ufer, toll für kleine Laufrunden.

Obwohl es wirklich tolle Dinge am Schwarzl See zu finden gibt, schaffen sie es einem den längeren Aufenthalt so richtig zu vermiesen. Die Winklbauern waren heuer vormittags am 15. August dort. Das ist ein christlicher Feiertag, also hätte ich eine riesen Menschenmenge erwartet, immerhin braucht sicher so gut wie niemand zu arbeiten. Es waren dann relativ wenige Besucher, also ca. 20-30 Meter zwischen den paar verstreuten Badetüchern auf den wirklich guten Plätzen. Allerdings waren die Restaurants und Imbissbuden passenderweise auf Spar- statt Hochbetrieb eingestellt. Entweder ist es allgemein bekannt, dass an Feiertagen dort nichts los ist – was ich wirklich nicht normal finde – oder alle außer uns wussten, dass noch ein verheerendes Unwetter im Anmarsch war.

Wir sind dann an diesem, bis dahin sonnigen, Tag mit den aufsteigenden Gewitterwolken abgereist und haben zuhause beobachtet wie der Sturm die Bäume im Wald um fast 90° anwinkeln kann ohne dabei alle umzubrechen und wie Tennisballgroße Hagel’körner‘ auf die Caretta einschlugen. Aber wie es sich für eine Schildkröte gehört, blieb sie gänzlich unverletzt.

Die Hagel'körner'
Die Hagel’körner‘ …
in Aktion.
… in Aktion.

Naja, jedenfalls ist das Wasser sehr schön, für Kinder gibt an mehreren Stellen – meist in der Nähe von Restaurants oder Imbissbuden – Babybecken und wirklich witzige Spielplätze. Die Liegewiesen sind zum großen Teil im schrägen Gelände, was mir nicht so gefällt, aber meiner Erfahrung nach sind in den flachen Streifen auch nicht immer alles belegt. Das Essen ist für Veganer typischerweise unter aller Sau. Also Salat und Pommes, Pizza ohne Käse und Ähnliches. Die Bedienungen sind zum großen Teil unfreundlich und wenn man Pech hat, dann läuft die Musik auf der Strandlounge so laut, dass man sie überall am See hört. Außer vielleicht am FKK Bereich, denn der ist etwas abgelegen. Es gibt auch einen Kletterturm, diverse Rutschen, eine Wakeboard-Anlage und und und. Und trotzdem sind meiner Einschätzung nach sehr wenige Gäste. Die Preise sind auch relativ gesalzen, aber bei schönem Wetter kann man es dort eigentlich schon aushalten.

 

Veganer Stammtisch

Eine Bekannte von uns hat, nachdem sie beim Frischehof gehört hat, dass immer mehr vegane Familien einkaufen kommen, kurzerhand einen veganen Stammtisch organisiert. 

Ziel dessen ist es, bereits vegan lebende Menschen und vegan Interessierte aus der Umgebung zu vernetzen um sich einander auszutauschen. Es soll in erster Hinsicht ein gemütliches Beisammensein in lockerer Atmosphäre sein, aber auch Raum bieten, über seine Erfahrungen, Meinungen, Probleme usw. bezüglich der veganen Lebensweise zu reden.

Einmal fand der Stammtisch schon beim Frischehof statt, es haben sich vier Familien zusammengefunden. Es gab ein buntes Salatbuffet und vegane Mehlspeise und war ein wirklich netter Nachmittag. Geplant sind für die Zukunft monatliche Treffen und möglicherweise wechselnde Location.

Das nächste Treffen findet am 30.9.16 um 16 Uhr beim Frischehof statt! Es ist jedeR willkommen. Die weiteren Treffen werden auf unserem Blog in der Kategorie ‚vegan‘ im Countdown angezeigt.

Triratna eine Sekte?

Weil immer wieder Suchmaschinenanfragen zu den Schlagwörtern ‚Triratna Sekte‘ auf unserer Seite landen, sehe ich Bedarf diese Thematik konkret zu behandeln.

Gleich vorweg, ich behaupte die buddhistische Gemeinschaft Triratna ist keine Sekte. Weder wenn man den Begriff ‚Sekte‘ mit Organisationen – wie es beispielsweise Scientology ist – gleichsetzt, noch wenn man es als isolierten Teil der buddh. Praktizierenden betrachten würde, beides trifft nicht zu.

Retreat für/von Frauen in Mexiko

Triratna ist zum Beispiel in der EBU vertreten, aber trotzdem ist diese buddh. Schule in Europa sogar unter Buddhisten nicht allgemein bekannt, leider. Ich vermute, weil die historischen Traditionen, welche nicht direkt von Triratnaspenden profitieren, diese neuere Richtung auch nicht kennen, nicht ernst nehmen oder lieber gleich ignorieren. Aber schauen wir uns die Details an.

Was ist eine Sekte, was versteht man unter Sekte?

Die Begriffsgeschichte kann man auf Wikipedia nachlesen, das ist echt zu langatmig. Man meinte aber immer schon Spaltung einer religiösen oder philosophischen Gruppe, oft auch in Verwendung als Synonym für Schisma.

Im deutschen Sprachraum ist der Begriff ‚Sekte‘ sehr negativ besetzt, im englischen angeblich nicht. Ich denke, umgangssprachlich meint man mit ‚Sekte‘, eine pseudo-religiöse Organisation, wo Menschen manipuliert werden um den Anführern der Organisation bedingungslos zu folgen, also finanziell, politisch und womöglich auch sexuell.

In Österreich befasst sich die Webseite www.sekten.at mit der rechtlichen Situation über die Anerkennung von Sekten. Die Regierungen hatten offensichtlich ein sehr negatives Bild von Sekten und brachten besonders vorverurteilende Broschüren heraus. Alles was also nicht als staatlich anerkannte Religion galt, war grundsätzlich böse und wurde als Sekte bezeichnet. Und es gibt auch heute noch keine sachlichen Kriterien nach denen Religionen anerkannt werden. In Deutschland befasst sich die Webseite www.sekteninformation.de mit diesem Thema.

Es stimmen beide Webseiten überein, dass das implizite Vorurteil – eine Sekte, weil (noch) nicht anerkannt, sei böse – sich im allgemeinen nicht bestätigt. Naja, Scientology mag ich trotzdem nicht.

Wie ist das im Buddhismus?

Aus traditioneller Sicht kann man behaupten, dass der Buddhismus sehr sektiererisch ist, da es viele Splittergruppen gibt, die sich lange Zeit nicht gegenseitig akzeptiert haben. Man muss aber auch sagen, dass es den Buddhismus – als einheitliche Organisation, genauso wie das Christentum und vermutlich alle anderen Religionen – nicht gibt! Alle buddh. Ausprägungen berufen sich auf den historische Buddha Sakyamuni bzw. Siddharta Gautama, sind aber mehr oder weniger eigenständig. Aufgrund ihrer Schwerpunkte in der Lehre oder des verwendeten Textkanons werden Gruppen in die bekannten Strömungen eingeteilt.

Mahasukha beim Soulful Singing am Buddhafiel Festval

Ich meine, die Lehren wurden jeweils an die lokale Kultur angepasst oder vermischt und im historischen Kontext immer wieder neu strukturiert und erweitert. Man kann das gut mit unseren Literaturepochen vergleichen – jede neue Epoche war eine Gegenbewegung zur vorigen, da irgendetwas zu lange, zu streng genommen wurde – allerdings fanden die buddh. Entwicklungen zu Zeiten statt, wo der internationale philosophische Austausch nicht so gegeben war wie es heute oder damals zu Zeiten von Goethe & Co war.

Verärgerter Theravada Mönch

Weitere Infos im Beitrag Politik der buddh. Schulen, aus dem hervorgehen sollte, dass sich Triratna nicht in eine einzige der historischen Traditionen einordnen lässt, sondern aus der gesamten buddh. Überlieferung das schöpft was heilsam ist und sich in Einklang bringen lässt. Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven werden als Stärken für die vielfältigen Temperamente der Praktizierenden genutzt. Und da Triratna ‚Sangha‘ als alle Buddhistien – also jeder der die Zuflucht zu den Drei Juwelen genommen hat – definiert, bin ich der Meinung, dass man in diesem Sinne nicht von Sekte sprechen kann.

Jedenfalls, ist es grundsätzlich nicht einheitlich geregelt, dass jede buddhistische Gruppe oder jedes Zentrum einer traditionellen Linie angehören muss.

Wie ist das in Österreich?

Von der ÖBR habe ich erfahren, dass es einen Sangharat gibt. Offizielle buddh. Gruppen, meist an ein Zentrum gebunden, müssen mind. 10 ÖBR-Mitglieder haben, dann kann ein Antrag auf Aufnahme in den Rat gestellt werden. Dieser muss einstimmig angenommen werden, also muss man schon mal ein relativ gutes Image haben. Eine buddh. getarnte Organisation mit zweifelhaften Absichten, würde hier wahrscheinlich enttarnt.

Als Mitglied des Sangharates leistet man je nach Größe eine monatliche Gebühr für die Erhaltung des ÖBR. (Als Buddhist muss man übrigens keinen regelmäßigen Beitrag an den ÖBR zahlen, nur beim Betritt, die offizielle Zufluchtnahme, wird um eine einmalige Spende in der Höhe von mind. € 30,- gebeten … als Umkostenbeitrag.) Und ich denke, dass es dann eine Mitwirkungspflicht bei den regelmäßigen Sangharatstreffen gibt, aber keine vorgeschriebenen Kontrollen der Zentren selbst.

Würde etwas in einem Zentrum schief laufen, kann man die Ombudsleute der ÖBR kontaktieren. Also es gibt keine strikten Kontrollen um Sekten, die sich als buddh. Gruppen ausgeben, auszuforschen, aber es gibt doch ein gewisses Maß an Einblick, sodass Bösewichte ein doppeltes Spiel auf hohem Niveau spielen müssten um nicht aufzufallen.

Wie ist das jetzt mit Triratna?

Nun, in Österreich gibt es noch gar keine Triratna Gruppe. Cao und ich, wir sind übers Internet mit ein paar Leuten von DE und UK in Kontakt, vielleicht auch bald mit HU, aber zu zweit als Jungfamilie brauchen wir kein Zentrum eröffnen, und auch keine eigene Onlinepräsenz schaffen. Bei der ÖBR würde man sich über eine Triratna-Gruppe freuen, aber mit nur zwei Praktizierenden … .

Die Winklbauern am Weg zur Trauung

Nur Geduld kleines Ego, irgendwann wird es sich schon herumgesprochen haben und dann werden die Leute, die mit den historischen Traditionen auch nicht viel anfangen können oder wollen, eine  weitere buddh. Ausprägung finden um sich zeitgemäß und flexibel mit den lange bekannten Weisheiten zu beschäftigen.

Die Gelegenheit den Triratna Way of Dharma kennen zu lernen: Buddhafield Festival

Wenn jemand einen Einblick in die Darstellung des Dharmas von Triratna erlangen möchte, kann ich die Unterlagen zum Mitra-Kurs wärmstens empfehlen. Eine wirklich tolle Einführung, die mir eine ungefähr ein Jahr dauernde Lektüre eines anderen (anstrengenden) buddh. Werkes erspart hätte.

Und wer das ansprechend findet, dem empfehle ich Subuthis Buch „Neue Stimme einer alten Tradition, Sangharakshitas Darlegung des buddhistischen Weges“ worin auch beschrieben wird, warum Sangharakshita die Notwendigkeit sah, eine westliche buddh. Gemeinschaft und dann auch den Orden zu gründen und wie ihm seine Lehrer aus den verschiedenen traditionellen Schulen dazu anspornten.