Archiv der Kategorie: Vegan

Sämtliches was im Zusammenhang zu veganer Lebensweise zuordenbar ist.

Ferien’17

Nach 10 Monaten harter Arbeit freue ich mich nun auf die Ferien. Gewiß, andere genießen 5 Wochen Urlaub, ich hab nur 2 Monate. Aber diese kurze lebenswerte Sommerzeit will genutzt werden – Carpe Diem, carpe vacatio!

Also beginnen meine Reisevorbereitungen wieder mal mit der Restaurantrecherche. Als Gebirgsdorfbewohner staune ich in jeder größeren Stadt über die kulinarische Auswahl und das schier endlose gastronomische Angebot. Das Problem besteht hier weniger im fehlenden Angebot, sondern ist ganz anderer Natur: die Größe der Stadt! Nur weil sich zwei Restaurants in Paris befinden, bedeutet das nicht, dass sie auch nur im Entferntesten nahe beisammen liegen müssen – nach einem Tag Paris-Sightseeing habe ich eine Strecke von 35km zurückgelegt. Glücklicherweise konnte ich die meisten davon am Einrad zurücklegen; so wurde der Weg zwar nicht kürzer, aber lustiger.
Auch Bilbao ist schön. Schön von der Art, wie Bad Gastein es ist. Beeindruckende Vertikalausdehnung, kompaktes Zentrum. Ein Restaurant bietet einen makrobiotischen Apfelstrudel an (must try). Guggenheim Museum. Baskenland. Und eine Liftruine…

Leichter fällt die Nahrungsaufnahme für vegane Gourmets natürlich in Barcelona. Für jeden, der sich an die eingeschränkten Öffnungszeiten des Petit Brot gewöhnt hat, bietet dieses Restaurant vitale Säfte und ausgezeichnete Menüs in allerhöchster Rohkostqualität …
In der Baskenmetropole können neben Rohköstlichkeiten auch vegane Pizzen gegessen werden, das Veggie Garden und natürlich die vielen Märkte und sogar Geschäfte besucht werden, die ausschließlich Obst anbieten (raw fast food) – (für carnophile Leser: das löst in mir ähnliche Glücksgefühle aus wie wenn ihr in einer Metzgerei steht. Also viel Auswahl dessen was man gerne mag, und nix das vom Wesentlichen ablenkt).

Doch das eigentliche Ziel meiner Reise liegt in Portugal. Inmitten des Alentejo, einer zur Wüste werdenden Landschaft, liegt eine Oase des Friedens – Tamera, Healing Biotope I – Friedensforschungszentrum.
Dank der nach Anleitung Sepp Holzers angelegten Wasserretentionslandschaften geht kein Tropfen des im Winter fallenden Regenwassers verloren und wird ganzjährig im Kreislauf gehalten. So gedeihen Obstbäume neben den vor einigen Jahren angelegten Seen, es wächst Gemüse und die Insekten, Vögel, Menschen und andere Tiere erfreuen sich reicher Futterquellen.
Tamera bietet neben diesem freien Nahrungsangebot auch vegane Vollverpflegung und führt eine Bar, die neben veganer Schokolade auch Bier für € 1,- anbietet! Weiters werden Besucher ersucht, tierleidfreie Seifen und Zahnpasten mitzubringen sowie darauf zu achten, dass dies alles biologisch abbaubar ist.
Doch leider ist der Aufenthalt an die Teilnahme an einen der Kurse oder der dreimonatigen season group gebunden. Jeder weitere Tag wird nur in Ausnahmefällen geduldet, man will ernsthaft Suchende Gäste, keine Touristen.

Für eine Auszeit vom babylonischen Alltagswahnsinn kann Tamera also nicht empfohlen werden. So erinnerte ich mich an Hesse, welcher sagt, es
„Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.“und da stets gilt,
‘Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen’, packe ich meinen Rucksack und setze meine Reise fort (klingt eigenartig, die Reise fortsetzen, als ob Die Reise jemals unterbrochen werden würde)

… und so zog ich weiter, zum Wandern, gen Italien.
Ich suchte die Ruhe, die Abgeschiedenheit. Nach einem Jahr im öffentlichen Schuldienst brauche ich mal Zeit in einer heilsamen Umgebung. Tamera war der perfekte Ort, in eine friedliche, inspirierende Gemeinschaft lieber Menschen einzutauchen. Doch war ich nur Gast, nicht Teil der Gemeinschaft. Also alles mal durchdenken, durchfühlen, wirken lassen. Der Sommer wird mich noch eine Weile begleiten und ich stehe jetzt mal alleine nahe dem Naturpark der Friauler Dolomiten im Wald und denke, dass es noch nicht nötig wäre, die Schuhe zu binden oder Socken zu tragen.
Ein paar Kilometer weiter erinnert mich eine große Blase an der Ferse, dass es schon nötig gewesen wäre und alleine bin ich auch nicht mehr.
Ich befinde mich im Rainbowland, einem gras- und buschbewachsenen Hochtal auf 1.200m, in welchem Menschen campen, singen, tanzen, Workshops halten, lieben, kochen, essen,… Keine elektrischen Geräte sind zu finden, kein Alkohol, keine Dixi-Klos und kein Geld (außer im Magic Hat um Reis, Kichererbsen, Kartoffel und Gemüse für Alle zu bezahlen); dafür ungefähr zweitausend Hippies jeden Alters und ca. ebensoviele Gitarren, ein Chello, Chai Tents, ein komplettes Kids Village mit eigener Kids Kitchen und als der Mond zunimmt, kommen immer mehr Menschen hinzu sodass am 6. August, einem Tag vor Vollmond, der Food Circle schon aus drei Reihen besteht als plötzlich der Regen sich mit Sturm und Hagel gepaart von seiner offensiven Seite zeigt.

Ein Fest der offenen Herzen

Brothers and Sisters (so die aus dem angloamerikanischen stammende Anrede unter Mitgliedern der Rainbow Family) begegnen sich in Offenheit. Niemand läuft mit Schutzschilden durch die Gegend. Abwehrhaltung ist nicht nötig, da niemand Hass, Neid, Gier, Ärger oder Frust mit sich herumträgt und aggressives Verhalten vermieden wird. So begegnen sich häufig brothers and sisters, die sich vorher noch nie gesehen haben, mit der Offenheit guter Freunde. Diese Offenheit bemerke ich am häufigsten in Gesprächen. Gespräche, die dadurch nach wenigen Sätzen eine Tiefe erreichen, die in der ‘outside world’ sehr selten vorkommt, welche aber auch größtes Vertrauen erfordert; auch viel Selbstvertrauen. Meist sind diese Gespräche sehr wertvoll.
Offenheit wird auch im Umgang mit Kleidungskonventionen demonstriert. Wer die Notwendigkeit verpürt, bekleidet oder bemalt herumzulaufen, kann dies tun, in welch Form auch immer es gewünscht ist. Es ist gar nicht mal so leicht: pure Selbstdarstellung – keine zur Schau Stellung des Egos.
Eine besonders schöne Seite zeigte sich in der emotionalen Offenheit im Umgang miteinander.

Ich traf kaum jemanden, der etwas widerwillig oder lustlos tat; schließlich gibt es hier einen freien Willen und niemand wird zu etwas gezwungen…
Dazu ist es aber auch wichtig, dass Sätze wie ‚Du das stört mich jetzt, wenn du das hier machst‘, hier findet gerade ein heiliges Ritual statt, bitte nicht durchgehen‘ ‚nein, ich mag nicht beim Servieren helfen‘ ganz offen kommuniziert werden dürfen.

Eigenverantwortung und gelebtes Mitgefühl
Wer sich in die Berge begibt, in die freie Natur; der setzt sich einem Risiko aus. Jeder sollte Risken kompetent abschätzen können und entsprechend Handeln. Hier gibt es keinen ‚Veranstalter‘, der etwaige Haftung übernehmen würde, nur gegenseitige Hilfe und Unterstützung. So gewährte ich im Hagel einer sister Unterschlupf unter meinem Regenponcho und konnte der an Wärme gewöhnten Inderin eine Intensivierung der Kälteerfahrung ersparen; später wurde ich in ein Zelt eingeladen und konnte so eine weitere Regenphase trocken überstehen.

Nachdem ich dies alles, und viele nackte Menschen(!) gesehen hatte, reiste ich natürlich unverzüglich ab und wendete mich wieder meinem bürgerlichen Leben in Babylon zu.

wanderlust

Nach 10 Monaten harter Arbeit freue ich mich nun auf die Ferien. Gewiß, andere genießen 5 Wochen Urlaub, ich hab nur 2 Monate. Aber diese kurze lebenswerte Sommerzeit will genutzt werden – Carpe Diem, carpe vacatio!

Also beginnen meine Reisevorbereitungen wieder mal mit der Restaurantrecherche. Als Gebirgsdorfbewohner staune ich in jeder größeren Stadt über die kulinarische Auswahl und das schier endlose gastronomische Angebot. Das Problem besteht hier weniger im fehlenden Angebot, sondern ist ganz anderer Natur: die Größe der Stadt! Nur weil sich zwei Restaurants in Paris befinden, bedeutet das nicht, dass sie auch nur im Entferntesten nahe beisammen liegen müssen – nach einem Tag Paris-Sightseeing habe ich eine Strecke von 35km zurückgelegt. Glücklicherweise konnte ich die meisten davon am Einrad zurücklegen; so wurde der Weg zwar nicht kürzer, aber lustiger.
Auch Bilbao ist schön. Schön von der Art, wie Bad Gastein es ist. Beeindruckende Vertikalausdehnung, kompaktes Zentrum. Ein

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Was würde auf deinem Demoplakat stehen?

Ich habe diese Frage in diesem Beitrag gelesen und fand sie so ansprechend, dass ich sie in einem Beitrag beantworten möchte. Ich denke zwar, dass Menschen sich mit Catch Phrases nicht bekehren lassen, aber trotzdem könnte so ein kurzes Satzerl im Hinterkopf das Fass zum Überlaufen bringen, damit bei manchen erforderliche Änderungen nicht mehr blockiert werden. 

Tiere wollen leben, nicht gegessen werden!

Menschen sind Säugetiere!

Auch du bist ein Tier!

Auch deine Vorfahren dachten wahrscheinlich, dass Sklaverei OK sei. Denkst du Tiere zu essen sei OK?

Umweltschutz ist wichtig! Überdenke deinen Fleischkonsum.

Reisdrinkbasis von Libuni

Bei unserem Besuch auf der Veganmania in Podersdorf haben wir eine nette Frau bei einem Stand kennengelernt. Sie sprach mich an, ob ich gerne Reismilch trinke, was ich bejahte. Eigentlich verwenden wir nur diese, denn der Eigengeschmack von Sojamilch ist mir zu intensiv und Hafermilch irgendwie zu seicht. Und bei Mandelmilch ist die Konsistenz oft so flockig, zumindest bei den Marken, die ich probiert habe. Jedenfalls hatte die Frau Kostproben dabei. Zuerst dachte ich mir, ich koste halt mal diese neue Marke, denn ich bin immer neugierig auf den Geschmack, obwohl wir mit ‚unserer‘ Reismilch sehr zufrieden sind. Was jedoch hinter dem Produkt von Libuni steht, finde ich weitaus spannender. 

Den Reisdrink gibt es nur im 0,5l Tetrapack, denn, wie die Überschrift schon verrät, ist es eine Basis, mit der man sich die Reismilch selber ‚aufspritzen‘ kann. Der Sinn dahinter ist der, dass das unnötige Abpacken und Verkaufen von Leitungswasser vermieden werden soll. Deshalb gibt es bei Libuni nur die Reisdrinkbasis, welche man sich zu Hause je nach Belieben selbst verdünnen kann. So spart man sich das Schleppen vieler Liter. Das Mischverhältnis, wie bei handelsüblichen anderen Marken, ist 1:3, das heißt ein Teil Reisdrinkbasis auf 3 Teile Wasser. Wer es jedoch intensiver mag kann auch beispielsweise 1:2 mischen oder die Basis pur verwenden.

aus einem Schluck…
… wird ein ganzes Glas

Libuni verwendet nur vier Zutaten, nämlich italienischen Bio-Reis, Bio-Sonnenblumenöl, Wasser und etwas Salz. Außerdem wird die Basis nach der Fermentierung nicht gefiltert, was bei den meisten fertig abgepackten Pflanzendrinks der Fall ist, und enthält dadurch mehr Nährstoffe. 

Kaufen kann man die Reisdrinkbasis derzeit in einigen ausgewählten Reformhäusern und im Internet. Auf der Homepage kann man nur eine Großbestellung machen, die Lieferung ist in Österreich und Deutschland gratis. Hier bekommt man 36 Stück der 0,5l Packungen um 85,90€, also 72 Liter bei einem Mischverhältnis von 1:3. Durchdividiert ergibt das einen Preis von circa 1,19€ pro Liter trinkfertiger Reismilch! Libuni ist es wichtig, dass der Kunde bei direkter Bestellung nicht mehr bezahlt, als der Handelspartner. So soll eine faire und wertschätzende Form der Wirtschaft entstehen. Zudem sollen, wenn das Produkt gut ankommt, weitere Produkte auf den Markt kommen. Detailierte Informationen gibt es auf der Homepage von Libuni.

Alles in allem finde ich die Idee und auch die Umsetzung toll. Der Geschmack ist sehr gut, allerdings hat er mich noch nicht zur Gänze überzeugt, da ich schon jahrelang eine andere Reismilch gewohnt bin. Ich werde daher (noch) nicht ganz umsteigen, aber das ein oder andere Päckchen zwischendurch ist sicher drin, denn so eine Idee gehört auf jeden Fall unterstützt!

Das ist keine bezahlte Werbung und ich habe durch diesen Beitrag keinerlei Vorteile, sondern gebe nur meine persönliche Meinung im eingenem Interesse wieder.

Doppelmoral?!

Als ich mich vor 6,5 Jahren entschloss, vegan zu leben, war neben ökologischen und ethischen Gründen auch die Gesundheit ein wichtiger Punkt. Erst nach und nach bemerkte ich, dass es sehr viele VeganerInnen gibt, die sich weiterhin von Junkfood, Süßigkeiten und Limonade ernähren, nur in einer jeweils veganen Version. Ist für mich zwar nicht ganz nachvollziehbar aber in Ordnung, schließlich hat jederR andere Vorlieben und auch andere Gründe, um ein möglichst tierleidfreies Leben zu führen.

Vor einiger Zeit lernte ich allerdings einen Veganer kennen, der mir sehr gesundheitsbewusst erschien. Er ist einer jener Menschen, die einem zu jedem Nahrungsmittel den Nährstoffgehalt erzählen können und auch über einige Dinge mehr Bescheid wissen, über die ich persönlich noch nicht wirklich nachgedacht habe. Er hat schon viele ‚Diäten‘ hinter sich, um zu schauen, wie es ihm damit geht. Unter anderem ernährte er sich eine längere Zeit von Rohkost und empfand dies als sehr wohltuend. Im längeren Gespräch mit ihm schaltete ich dann aber immer mehr ab. Denn manche seiner Weisheiten und Erfahrungen kamen mir persönlich dann doch etwas übertrieben vor, auch wenn er authentisch wirkt und sich anscheinend wirklich extrem gut beim Thema Ernährung auskennt. Eine unter vielen Aussagen war dann, dass Reis sehr ungesund sei, wegen dem Arsengehalt. Daraus resultiert für ihn, dass er maximal ein Mal pro Woche Reis isst. Und Reiswaffeln für Kinder sind seiner Meinung nach fast schon gleichbedeutend mit Gift…

Ich habe das Gespräch, welches er im Monolog weiterführte – es waren mehrere Leute anwesend – nur mehr fragend nebenbei verfolgt. Es fielen auch Punkte wie Soja und Gluten. Soja muss man laut ihm ebenso meiden, nicht mal ein Schluck Sojasauce im Essen wäre gesund, geschweigedenn Sojajoghurt, Sojadrink oder andere Produkte auf Sojabasis. Glutenfrei muss das Essen sowieso sein. Seinem Sohn hat er daher zum Geburtstagsfest auch einen glutenfreien Kuchen gebacken, woraufhin die Freunde des Kindes gespottet haben, da der Kuchen scheinbar nicht besonders schmackhaft war – das hat er auch selbst gesagt. 

Naja, wie auch immer, bei all den Erklärungen zu gesundem und ungesundem Essen, fiel mir allerdings auf, dass besagte Person ein Bier nach dem anderen zwitscherte. Am Ende des recht kurzen Nachmittagtreffens waren es zumindest 4 Flaschen und als wir uns bereits verabschiedet hatten, ich aber nochmal zurück ging um etwas zu holen, war schon eine weitere Bierflasche am Tisch und „Herr Gesundheitsbewusst“ rauchte eine Zigarette. Und die Krönung: bei seiner riesigen veganen Grillfeier – man muss den Anderen ja zeigen, wie gesund und gut man sich als Veganer auch von Gegrilltem ernähren kann – lag er nachmittags um 15 Uhr schlafend in einer Ecke! Das Komasaufen hatte ihn sprichwörtlich in die Knie gezwungen. Wir waren zum Glück selber nicht dort, aber eine Bekannte berichtete, dass es an diesem Nachmittag nichts Gegrilltes mehr dort gab….

Das nenn ich mal Doppelmoral, oder was meint ihr?

Veganes Sommerfest am Neusiedlersee

Die vegane Gesellschaft Österreichs organisierte – soweit ich weiß – solche vegane Sommerfeste nur in den Landeshauptstädten. Jetzt gerade findet es am Strand einer kleinen Ortschaft an der größten Gatschlack… ich meine am größten See Österreichs statt: in Podersdorf am Neusiedlersee.

Da wir das schon vorab wussten, haben wir zwei Nächte am örtlichen Campingplatz reserviert. Der See ist windig – also ein Wind- und Kitesurf-Paradies – und sehr seicht – also sehr Jungfamilien- und Seniorenfreundlich. Wir haben heute eine ältere Dame beobachtet, die mit ihrem Gehstock gemütlich in den  See spaziert ist und nach ca. 50 Metern noch immer nicht bis zur Hüfte im Wasser war.

Heute wurden wir positiv überrascht, weil ein Seerestaurant für dieses Wochenende eine vegane Speisekarte anbietet. Gestern noch haben wir zwei Pizzerien befragt und ’selbstverständlich‘ haben die Ei in Pizza- und Nudelteig. Naja, je nachdem. Dann halt Weckerl mit Aufstrich und Melone am Campingplatz. Heute dafür köstliches Möchtegern-Vleisch Variationen. Brauchen wir nicht oft, aber es ist doch schön mal zu Schlemmen.

ländliche Eitelkeit – Vorgarten’pflege‘

Durch die Windschutzscheibe beobachte ich wie die Menschen aufgrund der ersten Sonnenstrahlen des Frühlings aus ihren Höhl… ich meine Häusern kommen um die Vorgärten zu planieren und für die heurige Ausstellungssaison aufzuputzen.

Nun, ich muss nicht alles verstehen, was so mancheiner hübsch findet. Aber ich frage mich schon, warum die jährlich aufs neue ihr Kreuz ruinieren und Ressourcen in die gänzliche Neuerstellung des der-Straße-zugewandten-Fleckchens-Erde investieren. Abgesehen von Tratsch hat da keiner etwas davon. Die Natur muss wieder kämpfen um sich das Fleckerl wieder gesund zu machen. In Baumärkten ist im Moment die Hölle los, da traut man sich ja eigentlich eh nicht mehr hin. Und die Körperhaltung beim Auslöschen des vorgärtlichen Lebens wirkt auch nicht, als würde es den Ausführenden tatsächlich Freude bereiten.

Ich komme ja aus dem Marchfeld … Niederösterreich … dem Reich der Vorgärten. In der Steiermark hält man traditionell nicht viel davon, sich seinen Garten einzuzäunen. Früher hatte man die Zäune nur um das Vieh beisammen zu halten oder das Wild vom Gemüsegarten fernzuhalten. Vielen steckt das noch im Blut, aber einige werfen ihr Geld bereits den Gartenzaunherstellern in den Rachen. 

Nagut, wenn sie meinen. Eh schön, wenn sie sich endlich aus ihren Höhl… ich meine Häusern bewegen und nicht mehr vor dem Fernseher schlafen. Aber muss es ausgerechnet wieder Kahlschlag an der Natur sein für ein unnötiges kurzfristiges Farbenspiel von Hybridpflanzen, die nicht mal die Saison überstehen, sein? Mischkultur, so wie es die Großeltern noch machten, ist da nicht erwünscht. Mir scheint die Vorgärtenhalter stehen in einem Wettkampf mit Kriterien wie:

  • Ich replatziere jährlich x Kubikmeter Erde.
  • Ich setze jährlich x neue Blumen.
  • Ich hole mir jährlich x Spritzen gegen den Hexenschuss.
  • Und ich mache das um nur x Minuten/Jahr im Vorgarten zu sitzen.

Ja super, ich denke, heuer rechne ich nicht mal das Laub vom letzte  Herbst weg. Damit die Insekten und Pilze etwas zum Spielen und wachsen haben.

Erfahrungen

die man im buddh. Mönchs- bzw. Nonnenleben macht, aber auch im Alltag sammeln kann.

Ungewohntes machen

Normalerweise verschränken wir unsere Arme und Hände auf eine bestimmte Weise. Bei mir ist zum Beispiel der rechte Daumen über dem linken und beim Arme verschränken taucht die linke Hand unter den rechten Ellbogen und die Finger der rechten Hand liegen auf dem linken Oberarm.

Mit etwas Achtsamkeit und Disziplin kann ich das zeitweilig anders machen. Anfangs fühlt es sich komplett falsch an. Aber mit der Zeit merke ich, wie durch diesen Wandel auch starre Strukturen in meinem Kopf gelockert werden.

Minimalismus

Bei uns im westlichen Lebensstil ist man zu allererst Konsument. Wenn man das nicht sein möchte, muss man bewusste Entscheidungen treffen. Als Nonne oder Mönch hat man laut Buddha nur zwei Besitztümer: eine Robe aus Lumpen und eine Bettelschale. Und in diesem Kulturkreis und wetterlichen Bedingungen wo Buddha lebte, konnte man auch so halbwegs überleben. 

Im Alltag, hier in Europa, ist man als Obdachloser nicht besonders angesehen. Im Gegenteil, man wird sogar stigmatisiert. Und irgendwie sammeln sich Obdachlose in den größeren Städten, wo im Schutz der Anonymität das Mitgefühl gegen 0 geht.

Nun, das Klosterleben ist aber weder das Ziel, noch das Vorbild. Es geht grundsätzlich darum, sich nicht von materiellen Dingen abhängig machen zu lassen. Und auch hier kann man viele Abstufungen im normalen Alltag erfahren. 

Unter dem Grundsatz, von Hinderlichen (in der spirituellen Entwicklung) Abstand zu nehmen, kann man gleich mal Fernseher und Stereoanlage abmelden und verkaufen. Mit jedem Smartphone kann man heute Radiohören und im Internet sich das anschauen was man wirklich sehen möchte. Es braucht nicht in jedem Haushalt ein Heimkinosystem.

Es muss auch kein neues Auto sein. Ein gebrauchtes Fahrzeug hat einen viel besseren ökologischen Fußabdruck als zum Beispiel ein neues Elektrofahrzeug. 

Welche Bücher verstauben in deinem Bücherregal? Die könnten andere Menschen glücklich machen. Oder zumindest ihren Anhäufungsdrang zeitweilig befriedigen. Wenn du die Bücher, die du bestimmt nicht mehr liest, günstig verkaufst kannst du das Geld sinnvoll nutzen, spenden oder was auch immer damit machen. Da gibt es wirklich viele Möglichkeiten.

Verschenken ist eine wertvolle Erfahrung, wenn die innere Haltung stimmt. Schenken darf weh tun, aber die Freude muss überwiegen. Ansonsten gerät man leicht in die Situation sich selbst einen Gewaltakt anzutun. Und davon halte ich nicht viel, da die Nachhaltigkeit soveiner Tat nicht mit Sicherheit gewährleistet werden kann.

Also unterm Strich einfach mal auf Materielles verzichten. Und ohne Fernsehen ist man massiv weniger Werbung und Angstmacherei ausgesetzt, wodurch man quasi automatisch weniger unnötiges Zeugs kauft und anhäuft.

Ich finde, wenn man sich schon irgendwas anschaffen muss, dann zuerst mal schauen, ob es das auch gebraucht gibt. Das ist dann billiger und man muss mit den Gebrauchsspuren des Vorgängers leben. Das ist für das Ego eine Herausforderung. 

Essen

Da wird es jetzt emotional. Mönche dürfen eigentlich nur das essen, was sie auf ihren Bettelgängen bekommen. Also nur einmal am Tag und wenn extra für den Mönch ein Tier geschlachtet oder zubereitet wurde, dürfen sie das nicht essen. Vom Hörensagen denke ich, dass sich heute nicht mehr viele Leute im traditionellen Klosterleben daran halten.

Bei Nonnen witd es ungleich schwerer, denn im patriachalen Asien, bekommen Nonnen so gut wie nichts. Meist nur dann, wenn sie noch freundlich gesinnte Verwandte hat. Deshalb versorgen sich die wenigen traditionellen Nonnenklöster meist selbst.

Für mich, sieht es so aus, dass wir uns absolut vegan ernähren, so biologisch als möglich und wenn dann mal wieder Zeit kommt möchten wir in Richtung Ganzjahres-Selbstversorgung gehen. Bis dahin beteiliegen wir uns an einer CSA (KLEINeFARM). Wo wir manchmal Gemüse (Knollenfenchel) oder Kräuter (Koriandergrün) bekommen, die wir uns sicher nicht freiwillig aussuchen würden.

Ich denke, man müsste sich im Bezug zum Essen zunächst informieren, ob man mit den Herstellungsbedingungen seiner Nahrungsmittel einverstanden ist und wenn nicht, dann so mündig sein etwas zu ändern.

Ethisches Handeln

Und um die Sache abzuschließen, im täglichen Leben Verhaltensweisen wie achtsame, wertschätzende und ehrliche Rede zu kultivieren ist das, was den buddhistischen Weg ausmacht. Das bedeutet aber nicht, das man sich eine Rosa Brille aufsetzt und redet als wäre alles eitle Wonne. Wenn dich etwas ankotzt, dann kotzt es dich an. Aber dann gehört es auch dazu den Grund dafür herauszufinden und die Wirkung auf dich zu hinterfragen und nicht irgendwas schön zu reden.
Hilfreiche Taten sind wichtig, aber man kann auch etwas heilsam Unterlassen. Zum Beispiele keine Produkte und Nahrungsmittel zu kaufen, deren Herstellungsbedingungen dir nicht passen. Denn etwas bewusst nicht zu kaufen unterstützt die spirituelle Entwicklung. 

Darüber muss man dann auch nicht angeben oder sich etwas darauf einbilden. Es geht darum hinter seinen Handlungen stehen zu können, das braucht man niemandem auf die Nase zu binden, der nicht danach gefragt hat.

Studium der Texte

Und bevor ich es vergesse, kontinuierliches Studium ist ein Thema. Nur mit neuen Erfahrungen kann man innerlich wachsen. Ob das theoretische, praktische oder emotionale Erfahrungen sind, hängt von dir ab. 

Es ist dein Weg und wer bin ich, dass ich dir deinen Weg vorschreibe?

Und jetzt doch Waldviertler

In diesem Beitrag geht es um Schuhe. Ich mag das Thema nicht. Zum einen, weil mir – schon als ich noch ein kleines Kind war – eine Fußfehlstellung diagnostiziert wird. Und zum anderen, weil Schuhe so unglaublich schwer/selten ökologisch sinnvoll hergestellt werden.

Das meiste Leder, vorallem für billige und normalpreisige schwarze Schuhe kommt von Rindern aus Indien – ja, nicht überall in Indien sind Kühe heilig – die im wesentlichen nur zur Lederherstellung ermordet werden. Der Rest ist so ein kleiner Teil, dass er nicht ins Gewicht fällt. Die Schuhe werden dann irgendwo im Nirgendwo unter keinen humanitären Bedingungen hergestellt … blabla, müsste man schon kennen.
Also Schuhe sollten für mich nach Möglichkeit lederfrei sein. Plastik, wie die moderne Vibramsohle, ist auch nicht wirklich ökologisch argumentierbar, aber meiner Einschätzung nach, der beste Einsatzzweck für Kunststoff.

In den letzten Jahren habe ich folgende Erfahrungen mit veganen Schuhen gemacht:

Merrel

Das sind im wesentlichen Wanderschuhe, die man in den großen Sportfachgeschäften bekommt. Sie sind keineswegs billig, aber die günstigeren Schuhe in meiner Auflistung. Sie sind Mainstream-typisch stylisch mit unfunktionalem Schnick-Schnack. Aber – vorallem im Vergleich zu Skaterschuhen – auch nach vielen Stunden noch bequem zu tragen.

Merrel Waterpro Maipo (neue Generation)
Merrel Waterpro Maipo (neue Generation)

Das vegane Sortiment hat mir mehrfach Sommer-, Übergangs– und Winter-/Wanderschuhe beschehrt. Wobei die letzteren beiden jetzt mit Durra-Leder hergestellt werden. Das hat sich entweder geändert oder war auf den Schuhen nicht korrekt gekennzeichnet.

Jedenfalls, die Schuhe halten im Normalfall genau 1,5 Saison(en) und dann werden sie langsam hin. Nach 6 Paaren, wovon sich das für 5 bestätigt hat, aber das 6. nicht mehr ständig getragen wird, ist die unzureichende Qualität besiegelt.

Vivobarefoot

Das sind spezielle Schuhe die den barfüßigen Gang trotz eines Schuhs am Fuß beibehalten lassen. Sehr bequem, sehr ungewohnt zu Beginn, sehr dünne Sohle. Die Firma wirbt mit Nachhaltigkeit aber ist auch ehrlich und ein Aussteller meinte auf der Veganmania mal zu uns „die Produktion ist teilweise in China und dort halt besser als gesetzlich vorgeschrieben“. Die veganen Schuhe sind deutlich gekennzeichnet.

Ich habe aktuell zwei Paare, normal und „elegant“ – ich brauchte schwarze Schuhe zu meiner Diplomfeier – und trotz der dünnen Sohle halten sie unerwartet gut. Ich kann meine Modelle leider nicht verlinken, da sich das Sortiment relativ schnell wandelt und ich die Schuhe schon länger hab, bzw. es jeweils Restposten waren. Und davon haben Sie zeitweise jede Menge. Teilweise auch kurioses Schuhwerk, ich meine Barfuß-Gummistiefel!! der Hit auf jedem verregnetem Festival.

Vivobarefoot Waterloo K Yellow
Vivobarefoot Waterloo K Yellow

Für Deutschland gibt es eine eigene Seite. Man darf sich nämlich keine Schuhe von dort nach Österreich schicken lassen, Generalimporteur blabla. Blöd, wenn es dort noch ansprechendere Restposten gäbe.

Waldviertler

Das Unternehmen von Heini Staudinger mit einer Schuhwerkstatt in Schrems produziert vornehmlich nachhaltige Ledeprodukte in Österreich. Allerdings gibt es auch den veganen Tramper.

Waldviertler Tramper vegan
Waldviertler Tramper vegan

Ich mag solcherlei eher eleganten Schuhe nicht. Ich kenne die Schuhe schon lange von Freunden und ich finde es natürlich toll, dass hier noch Schuhe hergestellt und auch repariert werden. Aber ich bevorzuge eigentlich schon Turnschuhe, also Wanderschuhe im Speziellen.

Aber für die Übergangszeit und den Winter habe ich mir diese sauteuren Stiefel geleistet. Die harte Ferse hat mir beim ersten Spaziergang mit dem Hörnchen – 2,5 mal den Berg rauf und runter, dann ist es aufgewacht – zwei Blasen auf jeder Ferse beschert. Leider eine schlechter erster Eindruck, aber die Ursache lag eher in der Kombination mit zu großen Socken, die schlagen halt Falten.

Seitdem gab es noch keine Probleme und, dass die Sohle keinen Absatz hat, finde ich durch die Vivobarefoot bereits sehr angenehm.

Wildling Shoes

Und jetzt habe wir durch die Ökofamilie.de noch die Wildlinge entdeckt, die Cao erst noch testen wird. Ja, das sind eigentlich Kinderschuhe, aber wenns passt dann passts.

Veganer Stammtisch

Eine Bekannte von uns hat, nachdem sie beim Frischehof gehört hat, dass immer mehr vegane Familien einkaufen kommen, kurzerhand einen veganen Stammtisch organisiert. 

Ziel dessen ist es, bereits vegan lebende Menschen und vegan Interessierte aus der Umgebung zu vernetzen um sich einander auszutauschen. Es soll in erster Hinsicht ein gemütliches Beisammensein in lockerer Atmosphäre sein, aber auch Raum bieten, über seine Erfahrungen, Meinungen, Probleme usw. bezüglich der veganen Lebensweise zu reden.

Einmal fand der Stammtisch schon beim Frischehof statt, es haben sich vier Familien zusammengefunden. Es gab ein buntes Salatbuffet und vegane Mehlspeise und war ein wirklich netter Nachmittag. Geplant sind für die Zukunft monatliche Treffen und möglicherweise wechselnde Location.

Das nächste Treffen findet am 30.9.16 um 16 Uhr beim Frischehof statt! Es ist jedeR willkommen. Die weiteren Treffen werden auf unserem Blog in der Kategorie ‚vegan‘ im Countdown angezeigt.

Achtsamer Elternratgeber

Das Buch „Der kleine buddhistische Erziehungsratgeber“ von Sarah Napthali wurde im Titel eigentlich völlig falsch übersetzt. Es sollte wie im englischen Original eigentlich „Buddhismus für Mütter“ heißen, denn genau darum geht es in diesem Buch. Es werden gut die wesentlichen Buddhistischen Weisheiten anhand konkreter Beispiele aus dem Elternleben vermittelt, aber es liefert eigentlich wenig Ratschläge für die üblichen Themen, worüber man sich bei der Begleitung von menschlichen Frischlingen Gedanken machen muss, also konkret welche Reaktionen in manchen Situationen wohl welche Konsequenzen nach sich ziehen und welche Herangehensweise vielleicht besser geeignet ist, als das was die lieben Verwandten/Freunde/Nachbarn/Fremde so empfehlen.

Jedenfalls, falls man als angehende oder junge Eltern so etwas wie einen achtsamen Erziehungs- oder Begleitungsratgeber sucht, dann empfehle ich „Beyond the sling“ von Mayim Bialik (aka. Amy Farrah Fowler aus der Sendung „Big Bang Theory„), eine Stimme der Ideologie des Attachment Parenting.

In ihrem Buch möchte sie nicht belehren, sondern legt lediglich ihre Erfahrungen bei der Begleitung von ihren beiden Kindern mitsammt der zugrundeliegenden Gedanken für ihre elterlichen Entscheidungen dar. Als PhD in Neurowissenschaft schafft sie es, griffige Beispiele aus der menschlichen Erziehungsgeschichte von westlichen und nicht-westlichen Kulturen sowie aus der Vergangenheit vor der Industrialisierung dar zu legen.

Recht oft führen ihre Gedanken nicht in die Richtung des gesellschaftlich Üblichen. Zum Beispiel drückt sie ihrem Nachwuchs nicht Höflichkeit und Teilfreude durch ständiges Wiederholen und Erzwingen auf, sondern versucht lediglich durch Vorbildwirkung und das Zulassen der natürlichen Entscheidungen der Kinder inklusive deren Konsequenzen zum nachhaltigen Ziel zu gelangen. Konkret meint sie, dass es viele Wege gibt um aus Kindern höfliche und empathische Erwachsene zu erhalten. Sie wählt für ihre zwei Söhne Wege ohne Druck auf Verhaltensweisen, welche die Kinder in dem jeweiligen Alter vielleicht noch gar nicht verstehen können. Auch wenn das unangenehme Situationen hervorbringen kann – andere aufgebrachte und/oder verwirrte Eltern – so bleiben dem Nachwuchs die relevanten Erfahrungen um später selbst vernünftige Entscheidungen treffen zu können (meiner Meinung nach ist Empathie sehr vernünftig).

Es geht auch darum, eine Beziehung zu dem Kind zu entwickeln, die dann auch mit dem Erwachsenen hält. Und nicht neu definiert werden muss oder verloren geht.

Mayim Bialik mit Fred und Miles

Ich kann freudig behaupten, dass ich von meinen Eltern nie geschlagen wurde und ich zwar keine überaus glückliche aber dennoch eine gute und spaßige Kindheit hatte. Nicht selten habe ich mir gedacht, das müsste man mal verfilmen, wie lustig es da manchmal zuging.

Wir haben auch noch immer ab und zu Kontakt. Aber dennoch hängt unsere Beziehung in der Luft. Das war auch schon vor dem Umzug in die Steiermark so. Man hält sich gegenseitig mehr oder weniger auf dem Laufendem und unterstützt sich bei emotionalen Schwierigkeiten. Aber das war es dann schon wieder.

Meine lieben Eltern würden wohl sagen „Distanz und unterschiedliche Interessen“, ich meine die Beziehung ist als unidirektionale Eltern-Kind-Erziehungsbeziehung definiert und steckt – seit ich mich selbst erziehe – fest. Sie haben, überspitzt formuliert, gerade nichts zu lehren und ich benötige nichts … Pause.

Für meine Beziehung zum Hörnchen würde ich mir das anders wünschen und ich denke, dass die Vorschläge der übrigens veganen ‚Amy‘ das ermöglichen können und eigentlich eh intuitiv sind, wenn nicht dauernd wer dazwischen reden würde.